Proterra Aktienanalyse 2021 Beitragsbild

Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021 !!!

Herzlich willkommen auf unserem Kanal, mein Name ist Simon, ich bin der Finanznerd. Heute geht es um das Thema: ,,Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021″. In dieser Aktienanalyse folgt ein Unternehmen aus der so spannenden Elektrofahrzeug und Akku-Industrie. Die vielleicht nicht vielen bekannt ist. Klar, die meisten kennen die Durchstarter-Aktien von Tesla, BYD und auch Nio. Viele suchen nach Alternativen, da dort einfach ein gewisses Wachstum und viel Hype eingepreist ist. Wie wäre es also ein ebenso spannendes Unternehmen vor dem Hype zu finden ?

Genau das ist meiner Meinung nach bei dieser Aktie bzw. dem Unternehmen der Fall. Auch wenn sie Mitte Januar 2021 schon einmal verdoppelt hat. ABER es steckt dort noch viel mehr Potenzial drin! Das hat sowohl mit ihrem Geschäftsmodell, aber auch ganz besonders, mit einer brisanten Verbindung zur US-Politik und indirekt zu Joe Biden zu tun..

Keine Anlageberatung und doch ein möglicher Gewinn?

Ganz wichtig: das ist keine Anlageberatung. Es ist nur meine persönliche Meinung. Die Geldanlage in Aktien ist immer mit Risiken verbunden. Außerdem kann ein Interessenkonflikt bestehen, da ich selber kurzfristig in dieses Unternehmen investieren werde. Ja ich könnte es für mich behalten, aber es ist einfach zu spannend. Ihr wisst, wir wollen hier auf dem Kanal gemeinsame voran kommen.

Deshalb unser Finanznerd-mitmach-Depot! Dort könnt ihr durch eure Kommentare unter unseren Videos (auch zu diesem Beitrag ,,Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021″) entscheiden welche 3 Aktien oder ETF wir einmal im Monat für 1.000,- € kaufen. Der Gewinn den dieses Depot abwirft wird einmal im Monat unter allen Kommentaren verlost. Mindestens aber 200,- € also mach unbedingt gleich mit! Hinterlasse ein Kommentar mit dem #FinanznerdDepot und deinem Aktien- oder ETF- Wunsch unter diesem Video. Abonniere am besten gleich unseren Kanal, damit du keines unserer Videos mehr in Zukunft verpasst. Doch kommen wir jetzt zu dem Unternehmen und der Aktie. Schließlich geht es in dieser Aktienanalyse ,,Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021″ genau um diese.

Es ist Proterra Inc.– sagt dir noch nichts – kein Problem! mir ebenfalls nicht bis vor kurzem, aber nun kommen seit einigen Wochen immer neue Meldungen von dem amerikanischen Elektro-Fahrzeug und Batterie-Hersteller. Bevor du gleich googelst und Proterra als Aktie suchst, das geht momentan noch gar nicht. Bevor sie eigenständig an die Börse gehen, haben sie erstmals eine Art Fusion mit ACTC durchgeführt, woraufhin die Aktie wie eben erwähnt erstmal verdoppelt hat.

Was macht Proterra überhaupt ?

Wenn auch noch relativ unbekannt und bisher kein Global-Player im Elektro-Markt, können sie dennoch schon auf eine Unternehmensgeschichte von mehr als 16 Jahren zurückblicken. Sie sind damit absolut kein kleiner Neuling mehr. Der eine EVENTUELL bahnbrechende Technologie PLANT und allein dafür nun gehypte ist. NEIN sie produzieren tatsächlich bereits ein echtes funktionierendes Produkt. Dabei unterteilt sich das Unternehmen grob in drei Bereiche:

+Proterra Powered : Batterie-Systeme und elektrische Lösungen für kommerzielle Fahrzeugherstelle

+Proterra Transit: Nord-Amerikas führender Hersteller für Elektro-Busse mit über 50% Marktanteil in diesem Segment

+Proterra Energy: Ladesäulen und Lade-Infrastruktur-
Klar, jeder der die Fahrzeuge kauft, muss diese ja laden…

Ähnlich wie bei BYD oder Tesla stellen sie also nicht nur einzig und allein die Autos her. Proterra ist auch in der Infrastruktur drum herum beteiligt. Der Fokus liegt dabei aber eben nicht auf der Herstellung von Elektro-Autos für Endverbraucher und eigenen Trucks wie bei Tesla. Nein Proterra setzt vielmehr auf den Einsatz im Personennahverkehr, Transport-Lösungen und wie auch erst vor ein paar Tagen verkündet durch die Zusammenarbeit mit Komatsu auf die Entwicklung von elektrischen Antrieben und Batterien für Baumaschinen, wie Baggern und ähnlichem. Sie grenzen sich also ab und fokussieren ihre Stärken. Klar BYD macht das noch viel eindrucksvoller, jedoch mit der neuen US-Führung wird es BYD im US-Markt weiterhin schwer haben.

Erfolgsrezepte von Proterra

,,Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021″

Eines der Erfolgsrezepte von Proterra ist hierbei nicht nur ihre Erfahrung. Durch die vielen Jahre an Entwicklung haben sie es geschafft, ihre Batterien so günstig herzustellen, dass zusammen mit gewissen Leasing-Modellen, diese was die Gesamtkosten angeht, günstiger sein sollen. Im Vergleich stehen dazu normale Diesel oder auch Hybrid, Erdgas-Fahrzeuge und Maschinen in den USA. Kosten senken wollen ja nun mal fast alle Firmen. Okay selbst bis hierhin ist es soweit verständlich denke ich. Hiermit wären sie also ein Vielleicht-Kauf-Kandidat mit guten Aussichten.

ABER…

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Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021

Was die Aktie wirklich beflügeln würde...

Es geht um vielmehr…..denn sie haben etwas in Aussicht, was die Aktie wirklich beflügeln würde. Die Chancen stehen meiner Meinung nach super, dass es dazu kommt. Wie viele mitbekommen haben, will die neue US-Führung rund um Joe Biden ja einiges für den Klimaschutz tun. Die Regierung ist bereit Unmengen an Geld dafür in die Hand zu nehmen. Im Wahlkampf wurde dabei die unglaubliche Summe von bis zu 2 Billionen US-Dollar genannt. Da dies eines der ersten Dinge ist, die er nun neu im Amt angehen möchte und er sich dran messen lassen wird. Im Verhältnis zu Donald Trump, glaube ich, dass sie sich da wirklich kein Blöße geben wollen. Sie würden Notfalls wohl auch noch mehr Geld nachschießen- nur damit er das als Erfolg verzeichnen kann.

Elektro- und alternative Antriebe für die US-Bundesflotte

Eine Sache, die sie dabei mit dem Geld machen wollen, ist die Umrüstung bzw. Änderung der US-Bundesflotte. Mit rund 645.000 bestimmten Fahrzeugen, auf Elektro- und alternative Antriebe und das mit AMERIKANISCHEN Firmen. Wer kommt dafür in Frage in den USA? Tesla als größter E-Auto-Hersteller spielt sicherlich eine Rolle. Er ist aber im Bereich der Nutzfahrzeuge nicht so aktiv. Man sieht Tesla eher bei den Autos, auch wenn der Tesla-Truck sicherlich irgendwann kommen wird. Jedoch Tesla ist ohnehin in so vielen Bereichen aktiv und sind letztendlich gar nicht auf einen solchen neuen Großauftrag angewiesen.

Workhorse der führende Hersteller- Aktie fast verdoppelt !

Dann wäre da noch Workhorse. Der wohl führende Hersteller im Bereich für Elektro-Nutzfahrzeuge und Lieferfahrwagen in den USA.  Profitieren wird auch er, so konnte er gerade schon einen Großauftrag über 6.320 Lieferwagen an Land ziehen konnten und woraufhin dessen Aktie seit 04.01.2021 ebenfalls fast verdoppelte.

Was hat Proterra mit Jennifer Granholm zu tun?

Jetzt….. kommt auch schon Proterra, zumindest wenn man Firmen in Betracht zieht, die wirklich schon produzieren. Proterra gibt es ja nun mal schon seit 2004. Sie haben echte Produktionsstandorte und Fabriken. Der große Riesen-Vorteil, den ich sehe, ist ein ganz anderer. Der hat mit der Politik zu tun…. Denn Bidens momentan wahrscheinlichste Wahl für den Posten als neue Energie-Ministerin ist wohl die ehemalige Gouverneurin von Michigan Jennifer Granholm, so weit so gut, JETZT kommt´s ….

Granholm ist ebenfalls Mitglied des Boards of Directors, was dem deutschen Aufsichtsrat ähnelt, sogar noch zusätzlich weitere Aufgaben hat. Bei welcher Firma? richtig……. Proterra …… gut oder !? ein Schelm wer nun der Meinung sein könnte, dass bei der Vergabe von so wichtigen Groß-Aufträgen in dem Kernbereich von Proterra auch noch, da vlt. auch ein gar nicht mal so kleines Stück vom Kuchen übrig bleibt!??? … es soll ja wohl schon mal vorgekommen sein, dass Politiker, eventuell nach solchen persönlichen Verbindungen ähnliche Entscheidungen getroffen hätten bei der Vergabe von Großaufträgen. 😉 😉 😉 munkelt man zumindest …. Möchte ich jetzt keinem unterstellen und schon gar nicht in den USA 😉

Auch wenn sie mittlerweile zwar eine Erklärung unterschrieben hat, dass sie im Fall einer Ernennung zur Ministerien all ihre Aktien sowie Beteiligungen an Autofirmen und eben auch an Proterra verkaufen und ihren Sitz im Board of Directors von Proterra aufgeben würde. Ich glaube dennoch das sie sicher gern an ihre alten Weggefährten den einen oder anderen Auftrag vergeben wird, insbesonders weil Proterra ja auch ohne ihre Verbindung ein wenn auch kleines aber eben etabliertes Unternehmen mit echter Produktionskapazität ist.

Kurssprünge und Erfolgsmeldungen vorprogrammiert?

Sollte es dazu kommen und daran glaube ich wirklich, so möchte ich als Aktionär dabei sein und mich dann über die kommenden Kurssprünge freuen können !!! Denn die US-Fahrzeugflotte welche teilweise ausgetauscht werden soll ist ja nun mal riesig mit ihren 645.000 Fahrzeugen und setzt man das mal ins Verhältnis mit anderen Erfolgsmeldungen Großaufträgen wie bei BYD und der kolumbianischen Hauptstadt Bogota vor kurzem mit im Verhältnis geringen 1000 E-Bussen …. also sieht man wie groß allein dieser Kuchen ist, da sind noch nicht mal die neuen Elektro-Baumaschinen inbegriffen und die sonstigen Aufträge die Proterra außerdem an Land ziehen wird.

Proterra Experten und Führungskräfte

Ein riesiger Markt, der dort vor Ihnen liegt und wo es meiner Meinung nach gar nicht mehr darum geht, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie erfolgreich sein werden, sondern nur wie schnell und ob sie die Produktion dann schnell steigern können. Aber das traue ich Ihnen zu, denn schaut man sich die sonstige Führungsebene dort mal an, so kann man sehen, dass sie ein ansehnliches Team haben. Mit ehemaligen Mitarbeitern von Tesla, PWC, Delta Airlines, Mercedes, Daimler und halt auch noch als Joker Frau Granholm, mit ihren zusätzlichen Verbindungen zu CNN, die ja in der Politik und der Wirtschaft auch sehr nützlich sein können und als Ministerin sowieso.

Neben den eigenen Mitarbeitern bestehen außerdem noch strategische Partnerschaften mit Daimler und BMW und sind Investoren wie Franklin Templeton Funds, Fidelity und über Umwege auch BlackRock vertreten..

Proterra Führungsebene und Teamübersicht Overview- Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021

Weichen stehen auf ,,Go"

Erwähnenswert ist dabei die finanzielle Situation. Mit erwarteten Umsätzen für 2020 von 193 Mio USD und einem jetzt schon vorhandenen Auftragsbestand von gleichzeitig 750 Mio USD, bei einer in den letzten drei Jahren immer weiter gesteigerten Bruttomarge von nun ansehnlichen 26 %. Durch den geplanten Börsengang werden dann noch zusätzlich 825 Mio USD erwartet, mit denen man nochmal die Performance der Batterien steigern, Kosten senken und Produktionskapazitäten erhöhen will. Die Weichen stehen also auf „Go“.

Ich über lege jetzt nur noch, ob ich jetzt schon direkt über die Aktie der Investment-Partnerschaft mit ACTC einsteige oder aber, ob ich auf die eigene Listung an der Nasdaq warte. Noch im ersten Halbjahr 2021 soll sie durchgeführt werden. Nach aktuellen Schätzungen würde Proterra bei Börsengang eine Marktkapitalisierung von rund 1,6 Milliarden USD erreichen. Was im Verhältnis zu ähnlichen Firmen gering ist und ebenfalls ein Indikator, für das bestehende Potenzial sein kann.

Das Fazit zu ,,Diese Elektro-Aktie KAUFE ich 2021"

Mit oder ohne den Riesen-Deal, diese Elektro-Aktie sollte man auf dem Schirm haben. Sie hat Potenzial heute und in naher Zukunft. Die Firma Workhorse hat es ja auch gezeigt, wie man mit einigen guten Nachrichten mal eben in knapp 10 Monaten von 1,28 USD auf fast 30 USD gestiegen ist. Dort und bei der Konkurrenz wie Tesla, BYD und Nio ist also schon viel eingepreist mittlerweile anders eben als bei Proterra und deshalb für uns persönlich ein klarer Kauf als Beimischung im privaten Depot. Wenn auch natürlich wie immer an der Börse ein Restrisiko bleibt und man auch mit einem Verlust umgehen können muss. Ansonsten halt lieber nur ETFs dann kann man sicherlich ruhiger schlafen.

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Liveperson Aktie 2021 Aktienanalyse Vorschaubild

Liveperson Aktie 2021 Aktienanalyse

Herzlich willkommen auf unserem Kanal, mein Name ist Simon, ich bin der Finanznerd und heute geht es um ein hierzulande noch relativ unbekanntes Unternehmen aus dem Bereich künstliche Intelligenz du den daraus entstehenden Möglichkeiten im Bereich der Kommunikation. Und kommunizieren, dass müssen wir alle und der Wandel in diesem Bereich wird immer mehr eingeleitet. Dennoch ist ein Großteil der kommerziellen Kommunikation immer noch Menschenbasiert und Unternehmen müssen für den Verkauf oder den so wichtigen Kundenservice Mitarbeiter beschäftigen und viel Geld dafür aufwenden. Kommen wir nun aber zu der Frage …

Was macht das Unternehmen Liveperson?

Wie erwähnt kommen sie aus dem Bereich der kommerziellen Kommunikation und verwenden dort die künstliche, also mitlernende Intelligenz dazu, Prozesse zu automatisieren und überprüfbarer zu machen. Klingt etwas kryptisch … ich weis …. Aber eines der vielen Beispiele für eine Automatisierung in der Praxis die wir heute schon kennen, sind die immer häufiger zum Einsatz kommenden und ich traue mich das Wort fast gar nicht zu sagen: Chatbots … und bevor du jetzt das Video wechselst sage ich halt, denn klar diese heutigen Versionen von Chatbots sind größtenteils noch richtig nervig und einfach nicht wirklich ausgereift und auch ich bevorzuge nach wie vor persönlichen Kontakt zumindest am Telefon wenn es um gewisse Anliegen geht. Aber genau das ist ja einer der Punkte – wo das Unternehmen ansetzt und die Technik weiterentwickelt und anwenderfreundlicher macht.

Vorsprung durch Technik

Ein Markt der also wirklich riesig ist und wer es in diesem Segment schafft in der nächsten Zeit durch Vorsprung und Technik zu glänzen, der wird sich wohl in Zukunft kaum mehr vor Aufträgen retten können. Und einer der aussichtsreichen Kandidaten ist eben das US-Unternehmen was mich so begeistert hat und es trägt den Namen Liveperson (ISIN: US5381461012). Schon 1995 entwickelte der heute immer noch aktive CEO der Firma eine Live-Chat-Funktion für Homepages und das zu einer Zeit wo man froh, war wenn man überhaupt ins Internet gekommen ist mit seinem 56k Modem…schreib mir doch mal in die Kommentare wenn du auch noch aus dieser Zeit stammst … aber genug von meiner Jugend, heute zählen zu ihren 18.000 Kunden, namhafte Unternehmen, wie IBM, Vodafone, Sky, Royal Bank of Scotland und HSBC uvm. Schaut man sich die Liste der Kunden an, kann man dabei auch erkennen, dass von Banken, über Mobilfunkanbieter, Handwerker-Plattformen, Airlines und selbst Brautmoden-Geschäfte schon auf die Technik von Liveperson setzen und all diese Firmen streben eben auch nicht an ein eigenes System hierfür zu entwickeln, sondern werden diese wohl kurz- und mittelfristig weiter extern einkaufen müssen.

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Liveperson macht noch viel mehr!

Natürlich war das Beispiel mit den Chatbots eines der eher simpleren, aber das kennt nun mal fast jeder von uns .. doch Liveperson macht noch viel mehr! Insgesamt unterscheiden Sie 3 unterschiedliche Bereiche bei sich in denen Liveperson mit ihren Produkten eingesetzt werden können und das unabhängig von der Branche, nämlich:

+ Marketing/Werbung

+ Sales/Verkauf

+ Costumer Care/Kundenservice

Dabei geht es Ihnen nicht nur primär darum künstliche Kommunikation anzubieten, sondern sie haben z.B. mit dem Performance Optimizer ein Analyse-Tool entwickelt, welches nach gewissen Kriterien automatisch Gespräche auswertet und nach unterschiedlichen Kategorien bewertet. So ermöglichen sie die heute noch aufwendige Qualitätssicherung für Unternehmen im telefonischen Kontakt, viel einfacher zu machen. Der Zuständige Teamleiter oder auch Kommunikations-Trainer kann so auf einen Blick und für jeden Mitarbeiter sehen wie „gut“ das oder die Gespräche waren und ob bspw. dem Kunden wirklich geholfen wurde und der Mitarbeiter nett war am Telefon.

Der ,,Conversation-Builder"

Daneben gibt es dann auch noch den „Conversation-Builder“ mit dessen Hilfe Unternehmen und Kunden von Liveperson sich selbst eigene Chatbots erstellen und diese anpassen können…denn klar der Kunde bzw. die Firma kennt ihren Markt am besten und weiß welche Fragen im Kundeservice oder im Verkauf immer wieder auftreten und wie man diese beantwortet …… und das automatisiert und dadurch kostengünstig. Den Link zu dem ,,Conversation Builder" findest du am Ende des Blogartikels. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei also wirklich vielfältig und auch wenn diese Technik immer mehr Einzug in gewisse Bereiche einzieht, so stehen wir dabei wohl auch erst am Anfang und das finde ich dann im Hinblick auf die Aktie sehr spannend … bevor wir aber zu Aktie und deren beindruckenden Zahlen kommen, nun noch ein paar wichtige...

Unternehmenskennzahlen

Mit Ihren aktuell rund 1.200 Mitarbeitern konnten sie im Jahr 2020 nach einem Dämpfer im ersten Quartal durch die Krise, schon im zweiten und dritten Quartal ein besseres Ergebnis als von den Analysten erwartet erzielen, was sich wie wir noch sehen werden auch sehr positiv auf den Aktienkurs ausgewirkt hat.

Unternehmenskennzahlen Liveperson Grafik Ergebnis aus Quartal 2020 und 2021

Unternehmenskennzahlen Liveperson Ergebnis aus Quartal 2020 und 2021

Insgesamt sieht man aber auch an den Zahlen, dass Liveperson noch absolut keine Gewinnmaschine ist und dort durchaus noch Luft nach oben ist … auch wenn der Umsatz gerade in den letzten beiden Jahren ordentlich zulegen konnte und auch 2020 voraussichtlich mit knapp über 360 Millionen trotz Krise ein ordentliches Wachstum für einen Tech-Wert im Zukunfts-Markt erreichen wird, so war insbesondere das Jahr 2019 mit einem operativen Gewinn von -85 Millionen Dollar erschrecken schlecht und gerade die Gesamtverbindlichkeiten stiegen von 119 Millionen in 2018 auf 364 Millionen Dollar.

Unternehmenskennzahlen zu Umsatz und Gewinn der Firma Liveperson

Umsatz und Gewinn Firma Liveperson

Viel fremdes Geld aber das braucht man halt leider auch um zu wachsen und eines ist auch klar, Liveperson ist keine Value-Aktie, die jetzt schon durch grandiose bisherige und kurzfristig bevorstehende Zahlen glänzen kann…es geht mir persönlich bei dem Unternehmen viel mehr darum, was sie in Zukunft für Probleme lösen werden für andere Firmen, wie groß dieser Markt ist und wie ihr heutiges Standing bzw. vielleicht sogar der Vorsprung zur Konkurrenz ist. Aber dazu etwas mehr im Fazit am Ende. Jetzt kommen wir nämlich zu den...

Aktie von Liveperson

Und die kann sich absolut sehen lassen und zeigt auch wieviel Fantasie trotz der bisherigen Zahlen in diesem Bereich steckt. In den letzten 5 Jahren konnte sie fast die magische 1.000% Rendite-Grenze durchbrechen und stieg bis auf ein paar Ausnahmen im September 2018, zu Corona im März und nochmal nach satten Gewinnen und den dazugehörigen Rücksetzern immer weiter.

Aktienchart der letzten 5 Jahre der Firma Liveperson

5-Jahres-Chart

Interessant ist dabei auch der schon länger anhaltende Wachstumstrend, der nach dem Tiefpunkt 2016 schon im April 2017 bei damals noch knapp 7 Dollar begann. Liveperson ist also nicht unbedingt eine nur kurzfristig gehypte Aktie wie manch anderer Titel momentan. Und musste auch im Jahr 2000 hier vorn einen massiven Einbruch überstehen, wo es damals von rund 9,50 Dollar innerhalb eines Jahres auf 0,12 Dollar ging … aber auch das hat die Aktie verkraftet und das Unternehmen konnte sich weiter behaupten.

20 Jahreschart zu der Aktie Liveperson

20-Jahres-Chart

Im etwas kurzfristigen Jahreschart ist aber auch zu erkennen, dass die Rücksetzer der Aktie durchaus auch unmittelbar und heftig sein können wir hier im November wo die Aktie Freitag am 06.11. bei rund 60 Dollar stand und dann zum Handelsstart am Montag mal eben auf 50 fiel…etwas Ruhe und gute Nerven sollte man also auch hier haben.

Liveperson Aktie 1-Jahres-Chart

1-Jahres-Chart

Analystenmeinungen und unser Fazit

Momentan wird die Aktie von 17 Analysten bewertet, wovon 14 auf „kaufen“ stehen und nur 3 auf „halten“. Dabei wird sie trotz der Anstiege aber auf Grund der Aussichten und anderen Faktoren auf leicht unterbewertet, aber dennoch als hoch riskante Aktie geführt. Und jedem sollte dies auch bei dieser Aktie bewusst sein, unabhängig mal von den Analystenmeinungen.

Balkendiagramm Analystenmeinungen zur Liveperson Aktie

Empfehlungen zu Liveperson

In diesem Markt kann viel passieren und die Daten-Platzhirsche , wie google, amazon, Facebook und Konsorten werden sich dabei Ihre Stellung wohl langfristig nicht nehmen lassen. Aber die Vergangenheit hat es ja auch schon eindrucksvoll gezeigt, dass die GROßEN auch bereit sind viel viel Geld in die Hand zu nehmen und andere Firmen mit ergänzenden Technologien zu übernehmen. Sollte es Liveperson also weiter schaffen ihre Technologie praxisnah und anwenderfreundlich mittleren und später auch kleineren Firmen zugänglich zu machen, dann können sie zum einen genauso ein Übernahmekandidat sein oder aber auch in ihrem Segment eine gute Marktpositionen einnehmen, denn auch wenn Google und Co. etwas eigenes anbieten würden, so möchten einige Firmen vielleicht dennoch z.B. aus Datenschutzgründen eine Lösung von einem anderen Anbieter, um sich nicht gänzlich von den GROßEN abhängig zu machen. Um mal ein Gefühl für den Markt zu bekommen, fand ich Zahlen von IBM aus dem Jahr 2018 sehr interessant, wonach es allein in den USA dort 265 Milliarden Anrufe bei sogenannten 1-800 ern Service-Nummern gab, die zusammen Kosten für die Wirtschaft von 1,3 Billionen Dollar verursacht haben. Wer dort eine Ersparnis ermöglicht mit seinen Lösungen, der kann viel Geld damit verdienen.

Übersicht der Serviceanrufe der Firma IBM aus 2018

Meine persönliche Meinung

Meiner Meinung hat die Aktie potenzial noch deutlich weiter zu steigen mittelfristig und wenn dann irgendwann mal auch endlich die momentane Situation in der Wirtschaft vorbei ist und es wieder normaler läuft und die Firmen Gelder haben neue Technologien im Unternehmen voran zu treiben, wird Liveperson bestimmt ein Unternehmen sein, was dann zu den Profiteuren gehören wird. Also eine spannende Beimischung mit viel Risiko, aber einem Geschäftsmodell, was man verstehen kann und tollem Potenzial in Zukunft.

Schreib du uns doch auch mal deine Meinung zu der Aktie in die Kommentare auf unserem YouTube- Kanal ,,Finanznerd,, wir sind gespannt auf deine Meinung! 🙂 Natürlich ist dies auch keine Kaufempfehlung von mir, sondern lediglich meine persönliche Meinung. Jede Aktie birgt immer das Risiko auch sein dort investiertes Geld zu verlieren!

Für noch mehr Informationen zu der Firma Liveperson und dessen ,,Conversation-Builder” klicke einfach auf den folgenden Link: https://www.liveperson.com/company/media-kit/image-library/

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steuererklärung-2020-selber-machen

Steuererklärung 2020 Einführung zum selber machen!

Herzlich willkommen auf unserem Kanal, mein Name ist Simon, ich bin der Finanznerd und heute zeige ich dir die WICHTIGSTEN Grundlagen zum Thema Steuererklärung und du wirst nach dem Video mehr über Steuererklärungen wissen und verstanden haben, als der Großteil der Menschen dort draußen. Starten wir also gleich zu Beginn mit der Frage…

Wer muss eine Steuererklärung abgeben ?

Grundsätzlich unterscheidet man dabei nämlich in zwei Gruppen – 1. Die Pflichtveranlagten, also die Personen, welche eine Steuererklärung abgeben müssen. Hierzu zählen unter anderem:

+ Selbstständige
+ Gewerbetreibende
+ Verheiratete in den Steuerklassen 3 und 5
+ Personen mit unversteuerten Einnahmen, bspw. Mieteinkünfte oder Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen
+ Rentner (wenn über dem Grundfreibetrag)
+ Einnahmen aus Nebentätigkeit mit Steuerklasse 6 (nicht Mini-Job!)
+ Bezieher, von steuerfreien Lohnersatzleistungen (also Krankengeld, Arbeitslosengeld I, Elterngeld, Mutterschaftsgeld und in diesem Jahr besonders       wichtig Insolvenzgeld und vor allem KURZARBEITERGELD, wenn diese zusammen über 410,- € lagen

Bist du also einer der Millionen von Menschen, die im Jahr 2020 Kurzarbeitergeld und andere Lohnersatzleistungen über 410,- € bekommen hat aufs Jahr gesehen, dann gehörst du automatisch zu den Pflichtabgebern , auch wenn du vorher noch nie eine Steuererklärung machen musstest oder abgegeben hast. Das ist momentan noch kaum bekannt und wird viele Menschen hierzulande unerwartet treffen, denn dadurch gelten besondere Vorschriften für die Verpflichteten, zu denen wir im Laufe des Video noch kommen! Daneben gibt es aber natürlich auch die zweite Gruppe, welche freiwillig eine Steuererklärung abgeben darf, was also gerade die normalen Arbeitnehmer, Beamten, Auszubildende und auch Studenten mit Einkünften in Deutschland betrifft. Natürlich gibt es auch hier Sonderfälle im Steuerrecht, aber damit hast du schon mal die größten Gruppen im Überblick. An dieser Stelle möchten wir auch gleich einen Mythos aufklären: Wer einmal eine Steuererklärung abgegeben hat, ist dann NICHT automatisch jedes Jahr verpflichtet, sondern es entscheidet sich Jahr für Jahr aufs Neue, zu welcher Gruppe er oder sie gehört. Es kann zwar sein, dass man dann dennoch einen Brief vom Finanzamt bekommt, aber in der Regel reicht dann ein kurzer Brief, dass man nicht verpflichtet ist und in diesem Jahr halt keine Steuererklärung abgeben möchte. Also lass dich nicht von diesem Mythos abschrecken und hol dir das Geld was dir zusteht – immerhin liegt laut dem Bundesamt für Statistik die durchschnittliche Steuererstattung bei über 1000,- € pro eingereichtem Steuerjahr. Weitere Mythen lüfte ich übrigens in unserem kostenlosen e-Book mit den „100 legalen Steuertricks und Tipps“ – wo du in einfacher Sprache viele Dinge findest, die deine Steuererstattung ordentlich erhöhen können und das aufgeteilt in Gruppen und Bereiche, damit du dich einfach darin zurecht findest. Also lade dir dieses gern im Anschluss kostenlos runter über den Link in der Beschreibung. Nun weisst du, dass es zwei Gruppen von Abgegeben gibt und kannst einschätzen zu welcher du gehörst und das bringt uns zu der Frage:

Welche Fristen gibt es und bis wann hat man Zeit die Steuererklärung abzugeben?

Auch hier richtet sich das Ganze nach der Gruppe zu der du gehörst. Muss man abgeben dann ist die Abgabefrist mittlerweile der 31.07. des Folgejahres. Also für die Steuererklärung für das Jahr 2020 hätte man dann bis 31.07.2021 Zeit und da dies in diesem Jahr ein Samstag ist, sogar bis zum Montag, dem 02.08.2021. Gibt man später ab, droht einem ein Verspätungszuschlag und Verzugszinsen. Gibt man hingegen freiwillig ab, dann hat man deutlich länger, nämlich 4 ganze Kalenderjahre Zeit. Also im Jahr 2021 darf man dann immer noch für 2020,2019, 2018 und 2017 eine Steuererklärung abgeben.

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Doch Für wen lohnt sich (eigentlich) eine Steuererklärung?

Natürlich ist jede steuerliche Situation einzigartig und von vielen Faktoren abhängig, deshalb können wir nur versuchen es mal grundsätzlich darzustellen. Schauen wir uns hierzu mal eine Musterberechnung an, wie sie von der Steuersoftware der Finanzbehörden, namens Elster erstellt wird und klären dann, an welchen Punkten du ansetzen kannst, um eine Steuererstattung zu bekommen.

Die Berechnung habe ich mal anhand eines Arbeitnehmers ohne Kinder durchgeführt.

Steuerberechnung

Das Feld ganz oben beachten wir erst mal nicht, sondern schauen uns die Berechnung an, diese beginnt mit den Einkünften, in diesem Fall aus nichtselbstständiger Arbeit. Von diesen Einkünften zieht das Finanzamt automatisch 1.000,- € als Werbungskosten ab , diese Pauschale nennt sich im Steuerdeutsch „Arbeitnehmerpauschbetrag“. Dadurch ergibt sich dann die Summe der Einkünfte

Im nächsten Schritt werden anhand deiner Angaben dann die Sonderausgaben berechnet, hierzu zählen unter anderem Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge, gezahlte Kirchensteuer, außergewöhnliche Belastungen, Behindertenpauschbeträge und einige mehr….diese werden von der Summer der Einkünfte abgezogen und ergeben dann dein zu versteuerndes Einkommen.

Steuerberechnung

Nun wird dieses zu versteuernde Einkommen mit der jährlich neu festgelegten Grundtabelle oder bei Verheirateten der Splittingtabelle vom Programm abgeglichen und die Einkommenssteuer ermittelt.

Davon können noch gewisse Kosten, wie Spenden, Handwerkerleistungen oder haushaltsnahe Dienstleistungen abgezogen werden, wenn du denn solche Aufwendungen hattest. Daraus ergibt sich dann die wirklich von dir verlangte Einkommensteuer und der dazugehörige Solidaritätszuschlag und eine eventuelle Kirchensteuer. Ganz oben gleicht das Programm dann ab wie viel Steuern und Abgaben du bereits gezahlt hast und wie viel gezahlt werden müssten laut Tabelle, so dass sich am Ende eine Steuererstattung oder eine Steuernachzahlung ergibt. In unserem Beispiel haben wir nun keine weiteren Kosten angesetzt und es kommt nur zu einer sehr geringen Erstattung.

Auch wenn die Berechnung zunächst kompliziert aussieht, kann sie eigentlich mit den richtigen Informationen jeder verstehen. Interessant ist nun für wen sich eine Abgabe lohnt. Gehen wir hierzu zurück in die Berechnung. Wie wir bereits festgestellt haben wird zu Beginn ein pauschaler Betrag für Werbungskosten in Höhe von 1000,- € abgezogen. Wenn du also im entsprechenden Jahr in Wirklichkeit höhere Werbungskosten hattest, zum Beispiel durch Wege zur Arbeit, Beiträge zu Berufsverbänden und Gewerkschaften, Fachliteratur, Fortbildungskosten, Bewerbungskosten und ähnlichem, dann kannst du die Summe der Einkünfte stärker senken, als es das Finanzamt automatisch tut und somit einen Teil deiner bereits gezahlten Steuern wieder bekommen. Unser Musterfall von gerade sieht dann mit höheren Werbungskosten so aus – du merkst die Steuererstattung hat sich durch die höheren Werbungskosten erhöht.

Berechnung mit Werbungskosten 1 1

Und genauso verhält es sich auch mit der restlichen Steuerberechnung. Kannst du also an einer Stelle höhere Ausgaben geltend machen, als zum Beispiel bislang elektronisch von deinem Arbeitgeber ans Finanzamt übermittelt, sinkt dein zu versteuerndes Einkommen am Ende und dadurch auch die von dir zu zahlende Steuer. Schaue dir hierzu auch gern unsere bisherigen Videos auf dem Kanal an, wo wir viele Tipps zum Steuern sparen geben und Themen wie Werbungskosten, Versicherungsbeiträge absetzen, Kinder in der Steuererklärung, außergewöhnliche Belastungen, die Steuererklärung als Student und Vielem mehr genauer betrachten und erklären. So holst du im Idealfall noch mehr Geld für dich raus.

Auch ohne hohe Kosten ein ordentliche Steuererstattung?

Doch man muss gar nicht immer hohe Kosten gehabt haben und diese ansetzen, geschweige denn viel verdienen, um eine ordentliche Steuererstattung zu bekommen. Denn es gibt in Deutschland den sogenannten Grundfreibetrag. Gerade Geringverdiener oder Menschen, die in einem Jahr nicht voll durchgearbeitet haben, weil sie arbeitslos waren oder aus einer Ausbildung oder Studium in die Arbeitswelt gestartet sind, können von diesem Freibetrag profitieren. 

Tabelle-Grundfreibetrag-2021

Die Höhe wird dabei jährlich neu festgelegt und beträgt für das Steuerjahr 2020 bspw. bei Ledigen 9408,- € oder bei Verheirateten 18.816,- €.  Das bedeutet, wenn du im Jahr 2020 als Lediger ein zu versteuerndes Einkommen, also nach Abzug von Werbungskosten und Sonderausgaben von unter 9000,- € hattest, zahlst du keinen Cent Steuern bzw. und da wird es interessant, du bekommst die bereits gezahlten Steuern komplett wieder und das kann je nach Einkommen auch schnell eine Steuererstattung von mehreren hundert Euro für dich bedeuten. Also auch mit einem geringen Einkommen unbedingt durchrechnen! Bevor wir uns gleich anschauen welche Belege hilfreich sein können und welche überhaupt eingereicht werden müssen, schauen wir uns kurz den Aufbau und die Bestandteile einer Steuererklärung an. Die Grundlage bildet der sogenannte Hauptvordruck, den muss jeder ausfüllen. Da es in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht gibt und somit jeder Beiträge hierfür bezahlt, bei dem eine Steuererklärung sinnvoll sein kann, wird der Mantelbogen durch die Anlage Vorsorgeaufwand ergänzt. Dort kommen dann bspw. auch die Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung und für gewisse private Versicherungen rein.

Häufige Anlagen zur Steuererklärung

Dann folgen je nach persönlichen Einkünften die entsprechenden Anlagen – die häufigsten sind:

+ Anlage Nichtselbstständig
+ Anlage Gewerbetreibende
+ Anlage Selbstständige
+ Anlage KAPitalerträge
+ Anlage Vermietung
+ Anlage SOnstige Einkünfte
+ Anlage Kind
+ Anlage AV
+ Anlage Sonderausgaben
+ Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen

dazu kommen dann noch ein paar Anlagen für eher seltene Fälle. Es kommt halt ganz darauf an, welcher Fall dich betrifft und in welcher Anlage du Angaben machen musst. Schauen wir uns nun an, welche Unterlagen sinnvoll sein können und du am besten schon über das Jahr hinweg aufheben solltest?

+ Jahreslohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers (dort findest du auch eventuell erhaltenes Kurzarbeitergeld
+ Nebenkostenabrechnung der Mietwohnung
+ Spendenquittungen
+ Belege für Aufwendungen, wie Berufsausbildung oder Studium, Arbeitsmittel, Bewerbungskosten, beruflich veranlasste Umzüge,
   Gewerkschaftsbeiträge
+ Schwerbehindertenausweis
+ Bescheinigungen über Zinsen, Kapitalerträge und Lohnersatzleistungen
+ Ausgaben für Versicherungen, wie Privat- und KFZ-Haftpflicht, zusätzlichen Krankenversicherungen, Unfall-, Tod- und Berufsunfähigkeitsversicherungen
+ Bescheinigung nach § 92 EStG für einen Riester-Vertrag

Wichtiger Fakt hierzu: Ab der Steuererklärung für das Jahr 2017 müssen ausdrücklich keine Belege mehr aktiv dem Finanzamt vorgelegt werden, sondern lediglich für Rückfragen aufbewahrt werden. Dennoch kann es natürlich sinnvoll sein, dass wenn du das erste Mal eine große Position/einen hohen Betrag absetzen willst, diesen auch direkt zu belegen, um Rückfragen zu vermeiden und die Bearbeitung deiner Steuererklärung zu beschleunigen – aber das ist wie erwähnt freiwillig ! Zum Abschluss kommen wir dann zur Frage…

Welche Wege gibt es eine Steuererklärung abzugeben?

Die drei am weitesten verbreiteten Wege bei der eigenhändigen Erstellung und Abgabe sind die Papierform, das offizielle Programm der Finanzbehörden namens Elster und sogenannte Steuerhilfsprogramme. Unserer Meinung nach sollte sich Keiner mehr den unnötigen Aufwand machen, die Formulare jedes Jahr aufs neue mühsam per Hand ausfüllen zu müssen. Heutzutage ist man mit der kostenlosen Software Elster oder kostenpflichtigen Steuersparhilfsprogrammen definitiv besser dran und spart sich eine Menge Arbeit. Bitte beachte bei Elster, dass es die Variante zum runterladen gibt namens ElsterFormular nicht mehr ab der Steuererklärung 2020 gibt und nur noch die online Variante namens MeinElster bzw elster online verfügbar ist. Auf dem Kanal werden wir dir auch zu den einzelnen Anlagen entsprechende Erklärvideos Stück für Stück bereit stellen.
Der Nachteil bei Elster ist nämlich schon, dass man schon mehr Arbeit hat und sich etwas in das Programm einarbeiten muss, da es kaum Tipps und Hilfestellungen gibt. Wer es deutlich schneller und einfacher haben möchte, greift dann wohl lieber zu Steuerhilfsprogrammen. Diese kosten zwar etwas Geld, sind aber in der Regel ohne Vorkenntnisse nutzbar und geben an den wichtigen Stellen Hilfestellungen, die bei einem Ungeübten sehr sinnvoll sein können und im Idealfall sogar mehr Geld bei der Steuererstattung rausholen.
In der Beschreibung haben wir dir Elster und zwei drei gute Steuerhilfsprogramme verlinkt, die dir viel Arbeit und Zeit sparen können.

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Xiaomi schlägt Apple!!! Rekord-Zahlen von Xiaomi

In diesem Beitrag geht es um Xiaomi, den Tech-Giganten aus China , der nun mit seinen neuen Zahlen sogar gezeigt hat, dass er selbst Apple in gewissen Bereichen schlagen kann und zeigt wieviel Potenzial in dieser Firma und somit der Aktie steckt. Wer übrigens den offiziellen Bericht dazu lesen will, diesen verlinken wir gern unten in der Videobeschreibung für alle anderen fassen wir hier die bemerkenswerten Zahlen zusammen.

xiaomi-schlägt-Apple

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Mit Spannung und hohen Erwartungen wurden ja die Zahlen aus dem dritten Quartal von Xiaomi erwartet und schon einen Tag vorher am 23.11. legte der Kurs einfach mal zeitweise um die 9-10 Prozent zu. Die Stimmung war also super, wenn auch einige Anleger die Chance sahen, die Gewinne der letzten Zeit mitzunehmen und verkauften, was der Aktie zum Handelsbeginn, wo die Zahlen noch nicht veröffentlicht waren, auch erstmal wieder zusetzte. Von umgerechnet 3,18 ging es gleich mal wieder in einem Satz auf 2,93 runter, kurzfristig konnte sie sich erholen und ging wieder über die 3 Euro um dann heute morgen erstmal geschmeidig mit 7 Prozent im Minus zu starten. Es ist also definitiv viel los bei der Aktie und zeigt, dass sie wohl auf vielen Zetteln steht, was halt hat Vor- und Nachteile mit sich bringt. Aber um die kurzfristigen Bewegungen soll es in diesem Video ja gar nicht gehen, sondern um die Zahlen, die Xiaomi nun vorgelegt hat.

Umsatzsteigerung von fast 35%

Dabei überzeugt neben einzelnen Sparten auch das Gesamt-Unternehmen mit einer Umsatzsteigerung von fast 35 % und einer Steigerung des Profits um fast 19% und all das in einem momentan nicht gerade florierenden Markt-Umfeld. Aber genau da knüpft eben auch Xiaomi an, durch die Verbindung von unterschiedlichen Geräten auf der Xiaomi-Plattform und der mittlerweile hohen gelieferten Qualität in Sachen Smartphones zu einem attraktiven Preis, schafft es Xiaomi eher Krisen-Gewinner zu sein. Dies zeigt vor allem auch ganz beeindruckend die Handy-Sparte bei Xiaomi, die von 32,3 auf 47,6 Milliarden Yuan also um 47,5 % steigern konnte.

xiaomi-schlägt-apple-absatz

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Xiaomi schlägt Apple

Damit überholt der Konzern was den weltweiten Absatz und die Marktanteile angeht bei den  Smartphones tatsächlich Apple … Ausrufezeichen!!!

xiaomi-schlägt-apple-smartphoneabsatz

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Klar Apple hängt im Dritten Quartal in der Regel etwas durch weil ja meist im September und dieses Jahr sogar erst im Oktober die neuen Modelle vorgestellt wurden und dann bei den alten naturgemäß die Nachfrage zurückgeht. Aber das ist schon spannend zu sehen wie Xiaomi sich da entwickelt, denn in der letzten Spalte sehen wir auch mal die Prozentuale Entwicklung und während Apple und Samsung sowie der Gesamtmarkt eher stagnieren , verliert der große chinesische Konkurrent Huawei weltweit über 23 % wohingegen Xiaomi mit krassen 44,6 % Steigerung glänzt.

Und auch wenn man den Chinesischen und den Übersee Markt anschaut, wird klar, dass in beiden Bereichen Xiaomi die Konkurrenz was die Entwicklung der Zahlen angeht deutlich hinter sich lässt. Allein in China ist der Smartphone-Markt um 15% eingebrochen und Xiaomi Gewinnt in der gleichen Zeit fast 19 %... wie geht das ? klar es gibt viele Gründe, aber der Konzern hat es geschafft 5G – Nutzung für den Massenmarkt dort erschwinglich zu machen und damit viel bewegt!

xiaomi-schlägt-apple-smartphoneabsatz-china

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Aber nicht nur die Handy-Sparte mit ihrem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis konnte glänzen sondern auch der zweite Bereich im Unternehmen nämlich die Lifestyle-Technik und Geräte des Internet der Dinge können massiv gewinnen und liegen bei über 16 % Wachstum. Dazu zählen Dinge, wie der E-Scooter, die Staubsaugerroboter, Luftreiniger, aber auch ganz wichtig smartwatches bzw Armbänder.

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Damit schaffen sie es wie einen kleinen Kosmos an Geräten anzubieten , vernetzen diese mit dem Internet und auch teilweise untereinander und erreichen damit ohne Smartphones und Tablets mittlerweile  fast 290 Millionen Geräte und auch die Fanbase, die wir ja in unserem Analyse-Video zu Xiaomi vor kurzem noch etwas unterbewertet haben , wofür wir von einigen von euch Kritik bekommen hatte wächst deutlich und Xiaomi gibt an, dass weltweit 5,6 Millionen Nutzer 5 oder mehr Geräte besitzen und diese mit der Plattform von Xiaomi verbunden sind … allein dort ein Wachstum von 59 % - es gibt also anscheinend wirklich eine Fanbase 😉

xiaomi-schlägt-apple-ecosystem

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Der kleineste Bereich im Unternehmen sind nach wie vor die Internet-Services, wo das Wachstum allerdings nur muss man ja schon fast sagen bei 8,7 % liegt und im Bereich Online Games sogar etwas rückläufig ist.

xiaomi-schlägt-apple-internetservice

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Insgesamt aber auch hier Wachstum und auch wenn von den Umsätzen her der Bereich nicht allzu stark ins Gewicht fällt, so ist dort die Marge mit über 60 % richtig hoch. Der Smartphone-Markt bietet dabei deutlich weniger Marge, aber dass macht ja auch ein gutes Unternehmen aus, eben durch alle Bereiche insgesamt gut dazustehen und jeder Bereich leistet seinen Beitrag, wenn auch bei der Gesamtmarge mit 14,1 % noch etwas Luft nach oben ist und durch den stark wachsenden Anteil der Smartphones auch im Verhältnis zum Vorjahr knapp 1 % Rückgang zu verzeichnen ist.

xiaomi-schlägt-apple-marge

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Ansonsten sehen die Zahlen wie gesagt wirklich gut aus und haben uns überzeugt. Wer sie ganz genau nachlesen will kann das wie erwähnt gern über den Link unten oder direkt bei Xiaomi tun.

Bereitschaft in andere zu investieren

Was uns abschließend noch gefällt ist die Bereitschaft in andere zu investieren, wie es ja auch schon andere große Firmen in China machen. So haben sie seit 2018 in einige Firmen investiert, wovon die bekannteste aktuell wohl der E-Auto-Hersteller Xpeng ist, bei denen auch Alibaba Anteile hält und von denen die Aktie allein im letzten Monat um 236% gestiegen ist und sich das Investment bisher wohl ausgezahlt haben wird. Man spürt die Aufbruchstimmung im E-Markt und der Kampf und die Kunden hat begonnen ,denn die Nachfrage nach E-Autos ist in großen Teilen der Welt angekommen.

Xiaomi bleibt auch dementsprechend heiß! Sie sind aktuell der Gewinner in ihrem Segment und werden wohl nicht locker lassen. Ihre Entwicklungen sprechen momentan für sich und sie sind gefühlt einfach flexibler als bspw. Huawei was immernoch mit dem Imageverlust durch den Handelskrieg zu kämpfen hat. Xiaomi entwickelt dagegen fleißig weiter und hat vor kurzem erst eine Technologie angekündigt mit der es kabellos möglich sein soll sein Smartphone in 5 Minuten auf 50% zu laden – davon träumt wohl jeder Iphone Besitzer …. Wozu ich auch gehöre und wer weis in 2, 3, 4 Jahren wird ein Iphone 14 Pro Max für 1800,- €  , das dann vll auch können 😉 kleiner Spaß

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Die BYD Aktienanalyse 2020

Herzlich willkommen auf unserem Kanal, mein Name ist Simon ich bin der Finanznerd und heute geht es um BYD Company Limited, die schon 2010 vom US- amerikanischen Wirtschaftsmagazin ,,Bloomberg Businessweek,, zu einem der leistungsfähigsten Technologie- Unternehmen der Welt gekürt worden ist. Doch was macht dieses überhaupt, wie sehen die Zahlen aus, was läuft dort gut und was schlecht und was sagen die Analysten? Ganz wichtig, das ist natürlich keine Anlageberatung und jeder sollte sich sein eigenes Bild vor dem Kauf machen , aber wir wollen ein paar Infos liefern. Also abonniere am besten unseren Kanal, damit du in Zukunft keines unserer Videos zu den Themen Steuern Versicherungen und vor allem Finanzen mehr verpasst.

Starten wir aber nun mit BYD und der Frage was macht das Unternehmen eigentlich?

Das 1995 vom Chemiker Wang Chuanfu in China gegründete Unternehmen mit dem Motto Build your dreams also Bau deine Träume, versucht mit neuen Innovationen, in den Kernbereichen IT, Auto und erneuerbare Energien Dinge umzusetzen von denen man in der Zukunft weltweit träumt. Es ist auf der einen Seite und das wird meist genannt der größte E-Automobilproduzent Chinas, aber auch mitführender Produzent von wiederaufladbaren Batterien, und verfügt über einen der höchsten Marktanteile an Nickelbatterien, Li-Ionen-Batterien und Ladegeräten für Handys, in der Welt. Sie versorgen also den stetig wachsenden Teil der elektrischen Geräte in der Welt mit Energie – ein Markt wie sich jeder denken kann, der mit der richtigen Technik und Entwicklung von Innovationen ein riesiges Potential hat. Einer der historischen Gründe für den Erfolg von BYD ist, dass man noch bis mindestens 2011 einen Großteil der Batterien nicht durch Industrieroboter fertigen lies, sondern die Produktionsprozesse so angepasst wurden, dass sie auch junge unerfahrene und nicht hochqualifizierte Arbeiter einstellen konnten und man es dennoch geschafft hat, an die qualitativ hochwertige Fertigung von Batterien durch Industrieroboter heranzukommen. Klar, auch das ist natürlich mit den damals wie heute eher lockeren Auflagen für Arbeitsschutz und Sicherheit der Mitarbeiter einfacher als hier in Europa, aber sie konnten dadurch eben den Fokus auf die Herstellung- und Entwicklungsarbeit legen, was Ihnen einen gewissen Vorsprung bis heute verschafft hat. Die niedrigen Herstellkosten im Vergleich zur Konkurrenz, und die teuren Importzölle für ausländische Waren, gaben dem Unternehmen zusätzlich einen Vorteil insbesondere im heimischen Markt in China, der Sie weiter wachsen lies und nun besitzt die Company den größten Marktanteil beim Absatz von Nickel-Cadmium-Akkumulatoren, bei Batterien, Ladegeräten und Tastaturen für Handys.

Die Kernbereiche der BYD

Dabei lässt sich das Unternehmen grob in 3 bis 4 Kernbereiche aufteilen, wobei jeder in einem Zukunftsmarkt aktiv ist, was also selbst innerhalb des Konzerns schon eine gewisse und für uns Anleger interessante Streuung und Sicherheit bieten kann.

Da wären zum einen die meistbeachtete BYD Auto Company

So viel man bei BYD auch von der Zukunft sprechen kann so muss man klar sagen, dass sie auch völlig im Hier und jetzt sind. Während die großen europäischen Autobauer bis 2019 noch müde über das Thema E-auto gelächelt haben, stieg BYD bereits im Jahr 2003 in die Automobilbranche ein und ist mittlerweile weltweit nach Verkaufszahlen von E-Autos die Nummer 2 hinter Tesla.

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Und deswegen wohl auch der häufige Vergleich. Dabei nutzten Sie ihr Firmeninternes Wissen aus der Batterie-Entwicklung und konnten anders als die Konkurrenz aus Europa und den USA ihre eigenen Produkte beim Bau verwenden. Schon früh erkannten Sie die Problemstellung der Reichweite bei E-Autos und erreichen mit einigen Modellen durchaus alltagstaugliche Reichweiten von 600 km mit einer Ladung. Mittlerweile statten sie mit dem Elektrofahrzeug des Typs BYD e6 inzwischen schon die Taxiflotte in Brüssel aus und liefern Batteriebetriebene Busse nach Europa für den Linienverkehr. Ein umkämpfter Markt , in dem BYD also eine sehr gute Ausgangslage und fast schon Pole-position hat. Dazu kommt. Dass man durch die seit 2010 bestehende Kooperation mit Daimler und der gemeinsamen Shenzhen BYD Daimler New Technology Company profitiert. Chinesische Entwicklung mit deutscher Qualität ein gutes Rezept für die Zukunft. Was zusätzlich sehr interessant für die Zukunft sein kann, ist ein geplantes Gemeinschaftsunternehmen mit der Nutzfahrzeuge Sparte von Toyota. Auch wenn in Deutschland Toyota eher eine Nebenrolle spielt und nur knapp hinter Fiat und vor Dacia liegen was die Zulassungszahlen angeht, so sind sie DIE Marktmacht was Fahrzeuge angeht in Asien und weltweit sogar nur ganz knapp hinter VW. Knowhow ist also allemal da, die alte Verbrenner-Welt dann mit den innovativen E-Antrieben von BYD zu erobern. Doch nicht nur in diesem Segment kann BYD punkten, denn

Dazu kommt der zweite Kernbereich mit der BYD Electronic (International) Company

Welche sich mit der Herstellung und Entwicklung von Bauteilen und Modulen für Handys, wie Gehäuse und Tastaturen beschäftigt. Die Firma hat nicht nur Produktionsstätte in China, sondern auch in Indien, Ungarn und einem Technologiepark in Rumänien, was die Logistik und allgemein deren globales Handeln absolut unterstützt.

Die BYD LED als dritter Bereich…

wurde 2003 gegründet und war 5 Jahre später in der Massenproduktion von LED-Leuchtmittel für Fahrzeuge, Signaltechnik und Straßenbeleuchtung nicht mehr wegzudenken. Da das Thema Umweltschutz und stromsparende Energien immer größer wurde, haben Sie auch in dem Segment nicht geschlafen, ganz im Gegenteil. Seit 2010 wurde das Augenmerk zusätzlich als vierte Kernbereich auch auf die Produktion von Solarfarmen, sowie batteriebasierten Stromspeichersystemen gerichtet, die mittlerweile auch in Deutschland anzufinden sind. Schon 2012 nahm BYD das damals weltgrößte Batterie-Speicherkraftwerk in Betrieb und unterstreicht damit auch die führende Position.

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Zahlen, langzeit Chart, Umsatz und Gewinn

Doch neben der breiten Produktpallette in Zukunftsmärkten gibt es ja auch noch Zahlen und die können sich ebenfalls sehen lassen, zeigen aber auch das es zwischendurch auch Durststrecken gab. So sieht man am Langzeit Chart der BYD Aktie, dass nach einen fulminanten Start  mit mehr als 600% Steigerung erstmal auch wieder der Fall kam und es fast 7 Jahre dauerte bis die Aktie wieder auf das Hoch kommen konnte.

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Auch in den Jahren danach war die Aktie eher eine graue Maus und gerade seit dem letzten Hoch Mitte/Ende 2017 verlor sie wiederum 2018 über 24% und auch 2019 nochmal rund 20 %. Dies lag  u.a. daran, dass man zwar die Gesamt-Umsätze steigern konnte mit einem kleinen Dämpfer 2019, aber der Gewinn und das Ergebnis nach Steuern deutlich absackte, auf Grund der bei einem aufstrebenden Tech-Unternehmen anfallenden Entwicklungskosten, die Steigerung der Mitarbeiteranzahl auf mittlerweile über 230.000 und den damit verbundenen Lohnkosten, der Verringerung von staatlichen Förderungen 2019 für E-Autos in China und ein paar weiteren Gründen.

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In diesem Jahr legt sie allerdings trotz und vlt. sogar gerade wegen Corona eine wahre Rally hin und konnte über 340 % in 12 Monaten verbuchen und wohl deshalb auch hier auf YouTube heiß diskutiert.

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Insbesondere von der für viele sehr überraschenden Nachricht zum Umdenken Chinas in Sachen Umweltschutz, über das wir auch im letzten Video berichtet haben, hat für richtig Zündstoff bei den Zukunftsaussichten von BYD gesorgt. Wer das noch nicht gesehen, dort unbedingt reinschauen, da steckt Potenzial drin!!! Aber auch die Quartalszahlen vom 29.10.2020 haben positiv überrascht…so konnten Sie Ihren Umsatz im Verhältnis zum Vorjahr um 40 % steigern und auch der Gewinn konnte endlich wieder anziehen. Die Umsatzsteigerung blieb dabei zwar etwas hinter den Erwartungen der Analysten dafür lag der Gewinn pro Aktie deutlich über den Erwartungen.

Was ist positiv und was sind die Negativpunkte?

Was ist also unsere persönliche Einschätzung und beginnen dabei mit den Negativpunkten. Nach einer solchen Rally von über 300% in zwölf Monaten ist und bleibt natürlich kurzfristig Vorsicht geboten. Nach dem es fast täglich sprungartig mit dem Kurs nach oben ging, musste die Aktie in den letzten 10 Tagen auch mal ordentliche Rücksetzer hinnehmen und gönnte sich eine kleine Verschnaufpause. Dies ist zwar größtenteils auf Gewinnmitnahmen, also Verkäufen von Aktionären die sich die Gewinne der letzten Wochen und Monate sichern wollen. Dadurch ist sie gleichzeitig zu einer am stärksten gehandelten Aktie auf dem Parkett geworden. Einige Analysten sehen sei trotz der Rücksetzer als zu teuer an, wohingegen andere schon die Chance zum Wiedereinstieg sahen und ordentlich nachgekauft wurde. Am heutigen Drehtag also Donnerstag dem 12.11. steht die Aktie Aber auch schon wieder auf der Sonnenseite mit zwischenzeitlich fast 10 % im Plus und umgerechnet knapp 20,- €. Wer also auf Stabilität und ruhige Nächte bei der Geldanlage setzt für den ist BYD momentan wohl eher nichts , denn dort geht es gern mal 10 % rauf an dem einen und 10% runter an dem anderen Tag – also nicht für schwache Nerven. ABER wer nicht ständig reinschaut ins Depot, gute Nerven hat und mittelfristig auf der Suche nach einem der aufstrebenden aber auch schon erfahrenen Konzerne ist, der die Perspektive hat, die Welt zu erobern, der sollte BYD auf dem Zettel oder vlt. sogar im Depot haben. Nach Jahren der reinen Hoffnung am E-Automarkt, ziehen die Zahlen spürbar an und die politischen Rahmenbedingungen für Unternehmen in den Bereichen neue Energien, IT und E-Antriebe sind besser denn je. Das neue Modell der Han übertraf die erwarteten Zulassungszahlen deutlich und wurde im September bereits über 5.600 mal ausgeliefert, was 40 Prozent mehr als im Vormonat waren… auch die Vorbestellungen sprechen Bände, so plante BYD mit 3-4000 Fahrzeugbestellungen des Han und konnte aber schon ind en ersten beiden Monaten 40.000 Bestellungen vermelden. Viele Zeichen stehen also bei BYD auf grün. Mit etwas Geduld und der Umsetzung der Kooperation mit Toyota und der weiteren Steigerung der Solar- und Batterie-Sparte ist BYD für die Zukunft gerüstet und wer weis, die Tesla Aktie hat es in Sachen Kursentwicklung vorgemacht.

Unsere persönliche Meinung zu BYD

Was ich persönlich schön finde, ist die Tatsache bei BYD, dass man etwas breiter aufgestellt ist, sinnvolle Kooperationen plant und sowohl als Zulieferer für andere, aber auch mit eigenen Produkten bislang überzeugen kann … ich habe BYD demnach auch aufgenommen in mein Depot und freue mich auf das was kommt und werde aber bestimmt ab und zu noch leiden müssen, wenn es mal wieder runter geht – aber auf lange Sicht bin doch recht optimistisch was BYD angeht. So aber genug von uns , schreibt du uns doch mal in die Kommentare was du von BYD hältst , hast du sie schon gekauft oder planst du es vlt. !? wir sind sehr gespannt auf deine Meinung! Und vergiss auch nicht unser Finanznerd-Mitmach-Depot – bei dem ihr mit eurem Kommentaren mit dem #Finanznerddepot und eurem Wunschtitel entscheidet, welche 3 Aktien oder ETF wir einmal im Monat kaufen und am Ende des Jahres unter allen Teilnehmern drei Depots á 1.000,- € verlosen – also jede Stimme zählt also mach gleich mit.

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xiaomi-aktien-analyse-2020

Xiaomi Aktienanalyse 2020: was dahinter steckt

Herzlich willkommen auf unserem Kanal, mein Name ist Simon ich bin der Finanznerd und heute geht es um Xiaomi den breit aufgestellten Technik-Riesen aus China. Doch was macht dieser überhaupt, wie sehen die Zahlen aus, was läuft dort gut und was schlecht und was sagen die Analysten — genau darum geht es in diesem Video. Ganz wichtig, das ist natürlich keine Anlageberatung und jeder sollte sich sein eigenes Bild vor dem Kauf machen , aber wir wollen ein paar Infos liefern. Also abonniere am besten unseren Kanal, damit du in Zukunft keines unserer Videos zu den Themen Steuern Versicherungen und Finanzen mehr verpasst.

Starten wir aber nun mit Xiaomi und der Frage was macht das Unternehmen eigentlich? 

Wie erwähnt ist Xiaomi ein 2010 gegründetes Technologieunternehmen, dass neben Smartphones, welches den größten Bereich dort ausmachen auch Haushaltprodukte, wie Staubroboter, Smart-TVs, Wasserkocher, E-Roller und selbst eine smarte Toilette vertreibt. Ergänzt wird dies durch Engagement im Bereich 5G, mobiles bezahlen, künstlicher Intelligenz und vielem mehr. Man kann es also schon als ein Multitalent in der Technologiebranche bezeichnen. Dabei legen sie besonderen Wert auf die Entwicklung von Software und Technologien, insbesondere was Spracherkennung und die Kommunikation der Geräte untereinander angeht.

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Sie setzen also nicht zwangsweise auf die reine Hardware, denn dort sind die Margen nicht mehr groß und gibt es mit Apple und Samsung schon sehr starke und erfahrene Konkurrenz, sondern sie versuchen durch technische Entwicklungen in einem Bereich des Unternehmens auch ihre anderen Sparten zu stärken und so Synergie-Effekte zu erzielen und Entwicklungskosten einzusparen Dabei wollen sie Vernetzung der einzelnen Geräte im Haushalt stärken und so Stück für Stück dafür sorgen, dass weltweit immer mehr Geräte von Xiaomi in den Haushalten zu finden sind. Und das zwar nicht direkt mit dem Stempel Premium-Hersteller, sondern lieber als günstiger Innovationstreiber mit gutem Preis-Leistungsverzeichnis. Der Gründer Lei Jun sieht nach eigenen Aussagen auch gar nicht im Produkt- und Hardware-Bereich die Zukunft der Firma sondern in den ergänzenden Dienstleistungen und der Software.

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Xiaomi weltweit unter den Top 5 Smartphone- Herstellern

Bevor wir uns gleich konkret anschauen, was dort gut und was schlecht läuft und warum Xiaomi sogar etwas vom Handelsstreit zwischen China und den USA profitieren könnte, betrachten wir kurz die Zahlen . Dabei hat das Unternehmen mit 10 -jährigem Firmenbestehen natürlich noch keine wirkliche Historie , kann aber definitiv als am Markt angekommen bezeichnet werden. Seit dem IPO Ende 2018 können auch Privatanleger die Aktie handeln und haben seit dem eine spannende Kursentwicklung gesehen. Die zu Beginn stattfindende Talfahrt mit einem Minus von zunächst fast 40 Prozent innerhalb eines Jahres mit einem Kurseinbruch von knapp 1,6 auf unter 1 konnte nach einem Jahr gestoppt werden und die Aktie stieg bereits vor Corona kräftig auf ihr damaliges Rekord Hoch von 1,62. Corona sorgte dabei nur für einen kurzen aber heftigen Dämpfer zwischen Januar Mitte und März und seit dem kannte die Aktie nur einen Richtung, nämlich Richtung 3,- € pro Anteil. Wie am Markt üblich fand nach dieser beeindruckenden Entwicklung eine Konsolidierung statt und auch das etwas gebremste Wachstum in diesem Jahr sorgte für einen kleinen Stimmungsdämpfer, obwohl die Zahlen wie wir später sehen werden, absolut nicht schlecht sind.

xiaomi-aktienanalyse-chart

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Anleger die günstig eingestiegen waren, nutzten aber die Chance und nahmen die Gewinne der letzten Monate mit. Aber der Kurs hielt oberhalb der 100- und 200-Tage-Linie ihren Trend und zeigt sich seit dem wieder stabiler am Markt und das in einem gerade für Smartphones noch schweren Umfeld. Insgesamt sind die Zahlen der letzten Jahre aber auf einem sehr guten Weg und schlagen was das Wachstum angeht auch Apple. Obwohl Apple es als bestehender Marktführer natürlich auch schwerer hat hohe Wachstumsraten zu erzielen … Aber die Zahlen bei Xiaomi lassen sich sehen. Seit der Gründung ist der Umsatz geglättet betrachtet um rund 33 Prozent jährlich gestiegen und auch das zweite Quartal war mit einer Umsatzsteigerung von immer noch 3,1 % in der Krise vorhanden. Was aber für viele Anleger noch wichtiger ist, dass gleichzeitig der operative Gewinn um 131,7 % gesteigert werden konnte. Fast man die ersten beiden Quartale zusammen so bleiben noch 8 % Umsatzsteigerung und 30 Gewinnsteigerung. Es geht also auch in den Büchern bei Xiaomi aufwärts. Mittlerweile hat es die Firma unter die Top 5 der weltweiten Smartphone-Hersteller geschafft und in Europa sogar unter die Top 3 hinter den beiden großen. Aber und damit kommen wir auch zu der Frage ….

Was spricht für Xiaomi und was dagegen?

Für Xiaomi spricht, dass Sie es schaffen eben nicht nur abhängig von den Absätzen im Bereich Smartphones zu sein. Dieser Bereich musste nämlich in diesem Jahr wie auch bei den anderen Herstellern etwas nachgeben. Durch das breitere Produktangebot und der dortigen Entwicklung konnte aber der Gesamtkonzern wie erwähnt wachsen und das ist auch für die Zukunft ein sehr positives Signal. Wie bei der Aktienanlage kann auch dort eine breite Basis und Verteilung der Branchen und Geschäftsfelder für mehr langfristige Sicherheit sorgen. Mir persönlich gefällt das an Xiaomi sehr gut, solange sie sich natürlich nicht verzetteln. Aber aktuell profitieren sie von diesem Unternehmensaufbau… und das Internet der Dinge und Web-Dienstleistungen brauchen weiter Entwicklungen, zu denen Xiaomi beitragen und dadurch profitieren kann. Außerdem profitiert die Firma ebenfalls vom Gründer und Geist der Firma Lei Jun. Dieser hält immer noch einen erheblichen Teil der Aktien und hat ein gutes Team aus ehemaligen Motorola und Google-Mitarbeitern um sich aufgebaut. Zudem hat Xiaomi als junges Unternehmen erstaunlich viel eigenes Geld und weist 2019 eine Eigenkapitalquote von 44 % aus und muss wenig Fremdschulden mit sich rumschleppen.

Ein ganz interessanter Punkt wie wir finden gerade als Beimischung im Depot aus Asien, ist die Möglichkeit von Xiaomi vom Handelsstreit ggü der Konkurrenz sogar noch zu profitieren. In China hat man mit Huawei zwar einen sehr starken Gegner, der aber durch den Druck aus den USA als einer der Auslöser des Handelsstreites und durch die geltenden Einschränkungen schon vor großen Herausforderungen steht. Klar auch für Xiaomi wäre ein freier Handel insgesamt besser, aber auch hier profitiert das Unternehmen von der breiten Aufstellung, denn anders als Huawei hat Xiaomi nicht das Problem mit der Beschaffung von Prozessorchips für ihre Geräte, das sie diese bspw. aus Taiwan beziehen. Dazu kommt, dass man die in China eingeschränkten oder sogar gesperrten Dienste von Google bei Android-Geräten mit etwas anderem Namen aber ähnlichen Funktionen einfach selber entwickelt hat und anbietet, wenn auch in anderer Form. Das eigene Betriebssystem kann demnach ein Vorteil aber zukünftig auch ein Nachteil sein. Immer noch dreht sich gerade in Europa und den USA natürlich alles um iOS und Android und viele Kunden scheuen einen Wechsel ihres Betriebssystems, aber wenn Xiaomi dieses weiterhin so gut entwickelt und mit Feature ausstattet werden wohl immer mehr Leute die Scheu verlieren.

Unser Fazit

Auf der Negativ-Seite kann man die kurze Unternehmens-Historie sehen und auch noch das Image, gut und günstig ist bei Smartphones noch Nische, wenn auch wachsend durch Regionen mit geringerem Einkommen und Trend zum Sparen, aber wer stark auf seine Software setzt, muss diese auch stets qualitativ verbessern und stabil halten. Ein Image-Schaden in der jetzigen Phase und die Erfolgsgeschichte könnte schnell vorbei sein, da noch keine Fan-Base wie Apple und Samsung. Außerdem sind die Margen relativ gering in den heutzutage am stärksten vertretenen Segmenten Handy und Geräte, gerade weil Xiaomi ja auch über den Preis versucht in den Markt zu kommen außerdem sind die Spannungen zwischen China und den USA nicht gerade förderlich für die genaue Planbarkeit und die rigorose Führung in Peking bürgt natürlich ein Restrisiko und das eigene Betriebssystem kann Chance aber halt auch Risiko sein

Auf der Positiv-Seite stehen dafür:

  • Starker Gründer und Gesicht des Unternehmens

  • breit aufgestellt

  • Zukunftsmärkte, wie „Internet der Dinge“, mobiles bezahlen und Clouds

  • Hohe Eigenkapitalquote trotz kurzer Historie

  • Stabilisierte Zahlen mit Steigerung des Gewinns und gutem Wachstum trotz Krise

  • Innovations-Wille

Das spiegelt auch die momentane Analysten-Meinung und Erwartung wieder , bei der 27 Buy, 6 Overweight, 5 Hold, 0 Underweight, 2 Sell stehen Aber klar ist auch Aktien werden gehandelt und die Wirtwschaft und Stimmung kann sich drehen. Xiaomi ist also kein Selbstläufer hat aber unterm Strich ein großes Potenzial. Ich werde damit etwas den Amerika-Anteil im Depot verringern und damit etwas beimischen.

Wenn du regelmäßig mehr Informationen zu den Themen “Steuern | Versicherungen | Finanzen” haben möchtest, dann abonniere am besten unseren Youtube-Kanal…viel Spaß dabei und bis zum nächsten Beitrag, dein Finanznerd Simon.

+++++ Die besten Depots 2021 +++++

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Check24 nun Bank! Marketingfalle oder Konto- Alternative

Herzlich willkommen auf unserem Kanal, mein Name ist Simon, ich bin der Finanznerd und heute geht es um den Angriff von der Check24 Bank auf die Bankenwelt. Nachdem das Münchener Unternehmen seit Jahren Streitigkeiten mit der Versicherungsbranche hat , wagt man dort nun den nächsten Schritt und steigt ins Thema Girokonto mit eigenen Produkten ein. Dabei hat Check 24 einen riesen Vorteil gegenüber den klassischen und auch den sogenannten NEOBanken.

Eines Vorweg, wenn Check 24 ihr eigenes Potenzial richtig nutzt, dann wird die C24 Bank in den nächsten Jahren einiges an Marktanteilen erwerben und den Druck auf die Konkurrenz massiv erhöhen, davon sind wir überzeugt  – warum das so ist und warum wir persönlich dennoch sehr vorsichtig sind und die dortigen Entwicklungen erstmal beobachten werden, verraten wir aber auch noch im Laufe des Videos ….

Aus technischer Sicht gibt es wohl wenige Unternehmen in Deutschland die mehr Know-How haben, was Verkaufs-Systeme und Vergleichssoftware gerade im Finanzbereich angeht. Nach Angaben der Münchener hat das Unternehmen rund 15 Millionen Kunden mittlerweile und bedient wie erwähnt sehr viele Bereiche. Bislang aber nur als Vermittlungsplattform.

Wie das Finanzportal www.finanz-szene.de nun berichtet, laufen allerdings schon die Beta-Tests und es liegt dem Portal auch schon das voraussichtliche Preis-Leistungsverzeichnis vor.

Check 24 Bank: geplante Konten

Dabei wagt man in diesem Punkt noch keine Revolution, sondern geht einen ähnlichen weg , wie viele andere Neo- und Direktbanken. Hierbei wird es wahrscheinlich drei Kontenmodelle geben, wobei die Einstiegs-Variante namens „Smartkonto“ auch schon mit allen grundsätzlichen Funktionen verfügbar und kostenlos ist.  Erst für zusätzliche Dinge, wie den Ersatz der Karte, LS-Rückläufer, Versandpauschalen oder Mahnungen würden dann Gebühren fällig.  

kontenmodelle-check24-bank

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Die kostenpflichtigen Modelle , also das „Pluskonto“ für 5,90 € und das „Maxkonto“ für 9,90 € monatlich unterscheiden sich dann hauptsächlich durch die Anzahl der möglichen Bargeldabhebungen im euro Raum pro Monat. Und sogenannten Pockets oder auf deutsch Unterkonten, die möglich sind. Das mit den Unterkonten finden wir echt super, denn damit tun sich die klassichen Banken nach wie vor sehr schwer und auch wir wurden erst vor Kurzem bei einer Bank dahingegend enttäuscht. Wer also seine Finanzen besser im Überblick haben will uns die bekannte Mehr-Konten-Methode anwenden will, der kann dort diese einfacher umsetzen. Das finden wir schon lobenswert.  Außerdem ist beim Maxkonto auch der Fremdwährungseinsatz kostenlos, wohingegen bei den anderen beiden Modellen dort 1,75 % Gebühren erhoben werden.

ein kleiner Nachteil…

Alle drei Varianten werden allerdings NUR mit einer Mastercard auf Guthabenbasis angeboten, was schon ein kleiner Nachteil gegenüber einigen Mitbewerbern ist, da diese in den Premium-Modellen teilweise auch echte Kreditkarten anbieten, die immer noch bspw. bei Hotel – oder Mietwagenbuchungen verlangt werden. Dafür ist die C24 Bank rund 5,- € günstiger als der Markt, denn dort kostet das Premium-Modell in der Regel rund 15,- € oder mehr im Monat. Dazu gibt es dann noch ein Versicherungspaket in Zusammenarbeit mit der ARAG, welches aktuell noch nicht genau benannt ist und es gibt ebenfalls eine Check24 Club Gold Reise-Mitgliedschaft mit Reise-Unfall und – Krankheitsschutz und auch noch in allen Varianten ein CashBack-System … man versucht also dort schon jetzt die neuen Trends mitzugehen.

Vorteil für Check24 auch gleichzeitig ein Nachteil?

Doch genug von den allgemeinen Faktoren, kommen wir zu einer Sache die sowohl der große Vorteil für Check24 am Markt ist aber auch gleichzeitig der unserer Meinung nach größte Nachteil und das ist die Verknüpfung der Bank mit der Vergleichsplattform und der integrierte „Vertragsmanager“. Klar jede Bank analysiert in irgendeiner Art und Weise die Konten und Zahlungen ihrer Kunden um neue Produkte zu verkaufen. Wer schonmal viel Geld auf seinem Konto hatte und sich dann plötzlich die Bank gemeldet hat bezüglich Geldanlage oder Altersvorsorge oder auch wer einen finanziellen Engpass hat, wo dann wie aus Zauberhand per Post ein Kreditangebot kommt, der kennt es. Und ja das ist auch in anderen Bereichen so…

ABER eine Vermittlungsplattform, die eben nicht nur den Kredit oder die super tolle Versicherungen wie eine Bank verkaufen will , sondern dann auch noch den Strom und zweimal im Jahr eine Reise, ein Mietauto, ein Handwerker oder DJ oder Handy und Internetvertrag oder was auch immer in der Zukunft – hat naturgemäß ein noch viel größeres Interesse die Daten bis ins kleinste Detail zu analysieren und Profile zu erstellen.

aus Datenschutzgründen bedenklich ?

Das kann man dann entweder gut finden, weil es vieles zentraler und einfacher macht, aber halt aus Datenschutzgründen auch bedenklich finden und wir gehören eher zu den kritischen Menschen dabei. Natürlich machen wir uns auch keine Illusion … überall werden schon Daten gesammelt und das wird in Zukunft noch viel Krasser werden wenn sich nicht grundlegend etwas ändert., aber schaut man sich die aktuellen Trends in Sachen BigData an, dann geht alles in die Richtung des Gläsernen Bürgers und dazu kann eben auch eine solche Verknüpfung von Bank und Verkauf von Produkten aller Art dazu beitragen, insbesondere wenn man dann noch die Funktion nutzt seine anderen Bankkonten ebenfalls mit der C24 Bank zu verknüpfen. Bislang heißt es aber , dass diese Analysefunktion mit dem sogenannten Vertragsmanager nur nach Aktivierung im Konto stattfindet, ob das wirklich so ist, können wir von Außen natürlich nicht einschätzen.

Fazit zur Check 24 Bank

Unterm Strich wird aber genau das unserer Meinung nasch den Erfolg von Check24 als Bank ausmachen. Wo andere Banken krampfhaft versuchen die sonst so wechselfreudigen und sparaffinen Kunden , die in der Branche als ,,Kontenhopper” bezeichnet werden loszuwerden bzw. sie nicht als Neukunden anzuziehen, kann C24 genau die Bank werden die diese Klientel sucht. Dort können diese Kunden dann bequem bei einer Bank sein, und mit wenigen Klicks den neuen Stromtarif umstellen oder die nächste Reise zu buchen und das Gefühl haben immer den besten Preis zu bekommen.

Check 24 wäre dabei direkt am Kunden während die klassischen Banken immer noch versuchen irgendwie ihre Kunden zumindest mit den Versicherungen zu verstehen und mal ein Bausparvertrag zu verkaufen und damit Geld zu verdienen, denn mit der reinen Konto Dienstleistung gelingt das kaum einer Bank mehr.. Check24 muss niemanden verstehen, sondern könnte durch die vielen Kanäle , den Einsatz ihrer Branchenführenden Technik , ihrer Bekanntheit und zielgerichtetes Werbebudget dies viel einfacher umsetzen und dadurch nicht dazu gezwungen sein, nur die Ertragreichen Bankkunden zu locken, sondern auch die Schnäppchenjäger, an denen sonst keine Bank etwas verdient. Und damit haben sie aus aktueller Sicht, das Alleinstellungsmerkmal überhaupt in der Branche.

Aus wirtschaftlicher Sicht ebenfalls relevant ist natürlich nicht nur der Effekt, dass anhand der Bankdaten gewinnbringend weitere Produkte und Dienstleistungen vermitteln werden können sondern auch andersherum, wer in Zukunft bei Check 24 einfach nur eine Sache abschließt mit  großer Sicherheit auch gleich oder etwas später ein Angebot für einen Kontenwechsel zur C24 Bank bekommen – ein insgesamt für uns beängstigendes aber unternehmerisch gesehen geniales System.

Wir sind sehr gespannt wie sich das Ganze dort entwickeln wird und möchten hiermit ausdrücklich betonen, dass es sich dabei um unsere persönliche Meinung handelt. Wir wollen uns weder für noch gegen die C24 Bank aussprechen und haben versucht, dieses Video sehr objektiv zu halten. Dabei wollten wir sowohl die Vorteile, aber  auch die unserer Meinung nach bestehenden Nachteile klar benennen und freuen uns auf deine sachliche Meinung zu diesem Thema. Dieses Video war dementsprechend keine Werbung und schon gar keine bezahlte Produktplatzierung – jeder sollte sich selber seine Meinung selber dazu bilden.

Wenn du regelmäßig mehr Informationen zu den Themen “Steuern | Versicherungen | Finanzen” haben möchtest, dann abonniere am besten unseren Youtube-Kanal…viel Spaß dabei und bis zum nächsten Beitrag, dein Finanznerd Simon.

+++++ Die besten Depots 2021 +++++

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Geschäftskontovergleich 2020

Geschäftskontovergleich 2020 – Holvi N26 FYRST Kontist

Geschäftskontovergleich 2020 – Holvi N26 FYRST Kontist

Geschäftskontovergleich 2020

Bestes Geschäftskonto 2020 – bei dieser Frage möchten wir helfen und haben uns 6 angesagte Anbieter aus dem digitalen Markt genauer angeschaut und sind auf viele Vorteile aber auch einige Nachteile gestoßen. 

So unterstütz nicht jeder Anbieter auch alle Unternehmensformen, beim einen sind Einzahlungen kostenlos, beim anderen gibt es dafür eine Gebühr und wiederum andere helfen mit sinnvollen Tools innerhalb des Konto, die den Arbeitsalltag erleichtern können. Es gab für uns also wirklich viel zu vergleichen und die Ergebnisse haben wir für dich in diesem Video zusammengefasst – viel Spaß!

Die Anforderungen an ein solches Konto sind natürlich vielfältig und es macht einen deutlichen Unterschied, ob man als Einzelunternehmer auf seinen Namen nur geringe Umsätze mit wenigen Buchungen innerhalb  Deutschlands macht, oder für eine große GmbH mit viel Umsatz, Buchungen im Konto und Mitarbeiter das passende Konto sucht.

Aus diesem Grund habe wir euch keine unübersichtliche Tabelle gebaut, sondern zeigen euch die einzelnen Anbieter mit einer Übersicht und den dortigen Vor- und Nachteilen. Natürlich konnten wir dabei nur von den aktuellen Konditionen ausgehen – siehst du das Video also erst in ein paar Monaten, dann schaue unbedingt auch immer vor dem Abschluss beim jeweiligen Anbieter vorbei und erkundige dich nach den dann gültigen Konditionen.

Kommen wir jetzt aber zu unserem Test. Dabei haben wir folgende Faktoren  berücksichtigt:

  • Kosten und Gebühren
  • Unterstützte Unternehmensform
  • EC- und Kreditkarte
  • Bezahlen / Abheben / Einzahlen
  • Anzahl der Nutzer und Konten
  • Technische Erweiterung und Tools

 

Holvi

Das aus den Wirtschaftsmedien bekannte finnische Zahlungsinstitut bietet neben den drei kostenpflichtigen Kontomodellen auch eine kostenlose Variante an, bei der es keine Begrenzung der monatlichen Buchungen gibt, man bereits eine Debit- also Guthaben Mastercard von Beginn an bekommt, man eine unbegrenzte Anzahl an Nutzern anlegen kann und auch schon zusätzliche Buchhaltungsfunktionen intregriert sind. Rund um kann man sagen, dass Holvi , was die Bedienung und die Buchhaltungsfunktionen angeht schon sehr fortschrittlich ist. Man kann sein Konto oder je nach Modell auch seine Konten mit Lexoffice oder auch Datev verknpüfen und eine speziellen Steuerberater-Zugang einrichten. Was die Buchhaltung schon deutlich erleichtern kann.  Schön ist, dass man bereits für 18 Euro monatlich ein sehr umfangreiches Kontopaket aus bis zu 5 Konten und 5 Business-Mastercards bekommt. Außerdem gibt es hierbei ein Tool zur einfachen Erstellung und Nachverfolgung von Rechnungen. Das was man für 18,- € bekommt ist gerade für Unternehmen und Selbstständige die nicht nur allein, sondern schon aus einem Team bestehen sehr interessant. Nachteile gibt es aber natürlich auch dort:

  • Keine echte Bank, sondern auch finnisches Zahlungsinstitut, aber EWR-Raum tätig und hohe Sicherheitsstandards
  • Nur €-Transaktionen, für ausländische Ein- und Ausgänge dann Anbieter wie transferwise
  • Geld abheben und einzahlen gebührenpflichtig (bis auf Konto „Unlimited“)
  • Bezahlen in Fremdwährung 2% Gebühr

Ansonsten sind die Konten für fast alle Rechtsformen nutzbar, also egal ob Freiberufler, Einzelunternehmer, GmbH, UG es gibt kaum Einschränkungen und selbst in der Gründungsphase sind GmbH´s und UG´s dort gern gesehen. Und Holvi versucht durch Partnerangebote und Vergünstigungen die eigenen Kunden im stressigen Arbeitsalltag zu entlasten , so gibt es momentan auch die Möglichkeit 1-3 mal im Jahr (je nach Kontenmodell) eine kostenlose Rechtsberatung zu Themen wie Arbeitsverträgen, Urheberrecht, AGB´s und Vertrags-Erstellungen zu bekommen, was in der Praxis sehr sehr hilfreich sein kann…ich persönlich hätte so etwas damals jeden falls sehr gern genutzt. Direkt zu Holvi gelangen: * http://bit.ly/holvi2020

Der zweite Anbieter ist der wohl gefragteste Anbieter der letzten Jahre in diesem Bereich und das ist

N26

Gern bezeichnet sich N26 als Europas modernstes Girokonto und hat sich in den letzten Jahren wirklich weiterentwickelt. Zwar merkt man, dass ein schnelles Wachstum auch Probleme mit sich bringen kann und es mehren sich Bewertungen im Internet, die sowohl die Erreichbarkeit als auch die Ausführungszeiten für Überweisungen und ähnliches bemängeln. Auf der anderen Seite gibt es aber auch wahre Fans dieses Anbieters, die nie wieder eine andere Lösung als N26 nutzen wollen.

Das liegt wohl auch an der sehr guten Aufbereitung und dem Handling der App auf dem Smartphone.

Außerdem hat man dort bereits in der kostenlosen Variante ebenso wie bei Holvi keine Begrenzung was beleglose Buchungen, also Lastschriften, Geldeingänge, Online-Überweisungen Kartenzahlungen in € angeht, was nicht bei jedem der Anbieter am Markt der Fall ist. N26 bietet darüber hinaus gerade, was Kontrolle der eigenen Finanzen betrifft mit Ihren Spaces eine durchdachte Lösung. Dabei hat man in der Art eines oder mehrerer Unterkonten die Möglichkeit sein Geld besser aufzuteilen und Rücklagen bspw. für die Steuer oder eine größere Ausgabe zu bilden und so Engpässe zu vermeiden.

Im Kontomodell N26 Business You, bekommt man darüber hinaus (Screenshot kontomeodell) noch ein Allianz-Versicherungspaket, über dessen Sinn und Unsinn sich aber jeder sein eigenes Bild machen sollte und man hat die Möglichkeit weltweit kostenlos Geld abheben zu können, wenn man denn bereit ist die Gebühr für die You-Variante von aktuell 9,90 € zu zahlen.

Eine ganz wichtige Einschränkung ist bei N26 allerdings, dass nur Selbstständige und Freiberufler dort ein Businesskonto eröffnen und nutzen können. Wer also eine GbR, UG oder auch GmbH hat wird dort nicht angenommen.

Ein weiterer Nachteil könnte für manche darüber hinaus die Bonitätsprüfung bei Antragstellung sein, da man dort mit negativen Einträgen in der Schufa durchaus auch abgelehnt wird. Aber letztendlich ist das natürlich auch das gute Recht eines Anbieters. In einem solchen Fall gibt es aber in unserem Vergleich noch Alternativlösungen. DIREKT zu N26: * http://bit.ly/n26business2020

Eine dieser Alternativen ist dann bspw. auch ein ernstzunehmender Newcomer, der zur größten Bank dieses Landes gehört, nämlich aus dem Hause der Deutschen Bank und das ist …

FYRST

Bisher war der Markt für digitale Geschäftskonten eher den kleineren Unternehmen und Start-Ups vorbehalten, doch seit kurzem mischt hier auch mit FYRST die Deutsche Bank und Postbank mit einer innovativen Lösung mit. Dabei gibt es zwei einfache Kontomodelle (Screenshot FYRST Kontomodelle, Vollbild-Tafel mit Quellenangabe) Einmal Base als kostenlose Einstiegsvariante und Complete für 10,- € monatlich. Für diesen Mehrpreis bekommt man dann unter anderem 25 monatliche Buchungen mehr zur Verfügung und zahlt für weitere beleglose Buchungen, dann entweder im Base-Modell 19 Cent und im Complete 8 Cent. Außerdem können Complete-Kunden auch Aufträge per Telefon gegen eine Gebühr von 3,- €  erteilen und bekommen neben weiteren Vergünstigungen auch das Auftragsmanagement freigeschaltet. Bei diesem kann man Kunden und Interessenten direkt dort anlegen und mit wenigen Klicks, Rechnungen, Angebote und sogar Mahnungen erstellen. Durch dieses integrierte Tool werden dann Zahlungseingänge automatisch abgeglichen und Erinnerung für den Nutzer erstellt. Auch Schriftverkehr im eigenen Layout über Mail ist dabei möglich – besonders für Freiberufler und Selbstständige eine schöne Einstiegslösung.

Die Konten bei FYRST sind dabei für alle Unternehmensformen abschließbar und haben als großen Vorteil gegenüber den anderen Anbietern im Test eine Großbank im Hintergrund, was in Sachen Stabilität und Datenschutz von Vorteil sein kann.    

Nachteile gibt es natürlich auch dort: (Screenshot aus dem Preisverzeichnis FYRST einblenden) So sind Einzahlungen zwar möglich, aber immer gegen eine Gebühr und auch der Zahlungsverkehr außerhalb des Euro-Raums ist dort immer mit Gebühren verbunden – Außerdem ist die Begrenzung der monatlichen Buchungen auf 50 und selbst in der Complete-Variante auf gerademal 75 wohl noch ein Relikt aus der klassischen Bankenwelt. Je nach Unternehmensform und Art des Gewerbes kann selbst bei kleineren Firmen schnell diese Grenze erreicht werden und dann werden weitere Gebühren fällig. Zwar alles keine KO-Kriterien wie wir finden, aber beachten sollte man dies bei der Auswahl allemal.

Positiv ist dafür im Gegenzug, dass es die Möglichkeit gibt, an fast 10.000 Automaten der CahsGroup (also u.a. Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank usw.) kostenlos Geld abzuheben, wer also auch ab und an mal Bargeldabhebt, der hat mit FYRST einen großen Vorteil ggü den anderen Anbietern.DIREKT zu FYRST: * http://bit.ly/FYRST2020

Zum Abschluss nun noch ein Kandidat der es sich zur Aufgabe gemacht hat Banking , Buchhaltung und Steuern miteinander zu verbinden … ich spreche dabei von

Kontist

Das Berliner Unternehmen versucht mit der Solaris Bank im Hintergrund das für viele Freelancer und Selbstständige Problem der Steuern und Steuervorauszahlungen einfach zu lösen. Dabei entwickelt sich Kontist immer weiter und bietet seit kurzem die Möglichkeit an, dem Kunden anhand seiner Einnahmen und Ausgaben direkt anzuzeigen, wie hoch seine Steuerzahlungen sein müssten. Die Gefahr für hohe Nachforderung durch das Finanzamt wird damit deutlich minimiert, wenn man natürlich auch sagen muss, dass die App der Bank nicht alle steuerlich relevanten Dinge zu 100% berücksichtigen und einkalkulieren kann …. ABER lieber einen guten Richtwert als Selbstständiger bekommen, als später eine böse Überraschung zu erleben. Denn die meisten Gewerbetreibenden kümmern sich wohl lieber um ihr Business. als um die Buchhaltung und Steuern.

Die Zielgruppe von Kontist umfasst momentan aber nur Einzelunternehmer und Freiberufler, da das Konto auf den Namen des Inhabers läuft, GmbH´s, UG´s und andere Rechtsformen werden nicht unterstützt.

Ansonsten gibt es bei Kontist wie bei den anderen auch mehrere Kontenmodelle, um genauer zu sein einmal das kostenlose Konto mit eingeschränkten Leistungen. So gibt es dann keine Kreditkarte zum anfassen sondern nur virtuell und auch die Vorteile im Bereich Buchhaltung und Steuern sind dort nicht integriert, dafür gibt es auch dort keine Begrenzung der monatlichen Buchungen. In der Variante für 9,- mtl. Ist dies dann alles dabei. Wer in Sachen Buchhaltung auch gleich noch eine richtige Software nutzen möchte, der bekommt auf Grund einer Zusammenarbeit mit lexoffice eines der meist genutzten Buchhaltungstools Deutschland für Selbstständige und Gewerbetreibende für 3,-€ mtl. dazu.

Leider fallen auch bei Kontist für Abhebungen pauschal 2,- € an und bei Abhebungen und Zahlungen die nicht in Euro stattfinden wird ebenfalls eine Gebühr von in dem Fall 1,7 % seitens Kontist erhoben. Hinzu können dann immer noch Gebühren der jeweiligen anderen Bank kommen.

Es ist ein spannendes Unternehmen mit eingeschränkter Zielgruppe, welches stetig an der Weiterentwicklung insbesondere bezüglich Steuern arbeitet. Und auch heute kann man neben lexoffice, in der Bezahl-Variante „Premium“ Dienste, wie debitoor und fastbill ebenfalls integrieren und es gibt einen DATEV-Export mit speziellem Steuerberater-Zugang. DIREKT zu Kontist: * http://bit.ly/Kontist2020

Du siehst es gibt nicht die eine beste Bank für alle und das immer passende Kontenmodell. Jeder sollte sich überlegen wo er oder sie aktuell mit seinem Gewerbe oder der Firma steht und wo man hinwill und was die eigenen Anforderungen und Wünsche an das Geschäfts-Konto sind. Der Markt ist groß und die Unterschiede auch. Wir hoffen, dass wir mit unserem Video mal einen guten Überblick verschaffen konnten und du die richtige Wahl für dich triffst.

Wenn du uns unterstützen möchtest bzw. noch mehr Informationen zu den einzelnen Anbietern haben möchtest, dann findest du in der Videobeschreibung die entsprechenden Links. Wir wurden von keinem der Anbieter für dieses Video bezahlt, erhalten aber eine kleine Provision, wenn ihr unsere Links verwendet und ihr könnt damit ohne Mehrkosten unser Projekt unterstützen – vielen Dank dafür.

Die Eröffnung der Konten ist bei den Anbietern im übrigen sehr schnell erledigt und man kann ich teilweise weniger als 15 Minuten seine neue Bankverbindung zugeteilt bekommen, also kein Vergleich mehr zu den langweiligen Terminen wie früher in einer Filiale.

Wenn du in Zukunft mehr zu den Themen Steuern Versicherungen und Finanzen erfahren möchtest, dann abonniere am besten unseren Kanal, ich freue mich auf dich, dein Finanznerd Simon

(Die mit * gekeinzeichneten Links sind Affiliate Links. Wenn ihr über diese Links später ein Konto abschließt, bekommen wir eine kleine Provision des Anbieters. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten und ihr unterstützt damit unser Projekt. Vielen Dank für euren Support!)

 


Brückentage 2020

Jetzt handeln! MEHR freie Zeit am Stück bei gleichem Gehalt! Brückentage 2020

Mehr Urlaub bei gleichem Gehalt – ein Ziel das wohl fast jeder Angestellte und Azubi blind unterschreiben würde….und 2020 ist dies möglich! Was man dafür jetzt beachten und tun muss und wie man in 2019 auch noch geschickt handeln kann, erfahrt ihr in diesem Artikel. Los geht´s

Eigentlich beschäftigen wir uns auf unserem Kanal ja mit den Themen Steuern, Versicherungen und Finanzen, aber was bringt einem das Geld, wenn man keinen oder zu wenig Urlaub hat, um es zu nutzen !? Richtig gar nichts!

Also haben wir für euch recherchiert, wie man es im Jahr 2020 schafft, mehr arbeitsfreie Tage bei gleichem Gehalt zu bekommen – und es geht, aber keine Angst dafür muss man nicht zum Chef gehen und ihn oder Sie mit einer hypnotischen Formel verzaubern, sondern man kann dafür ganz legal die Brückentage richtig nutzen.

Damit ihr also euch nicht mit dem Kalender rumschlagen müsst, haben wir alle Möglichkeiten für euch aufbereitet.

Brückentage 2020 richtig planen

Das Jahr 2019 endet und 2020 beginnt gleich mit einer solchen Chance, denn Neujahr also der 01.01.2020 fällt auf einen Mittwoch. Wer dort also für den 30. Und 31. Dezember 1,5 Urlaubstage verwendet und dann noch 2 Urlaubstage für den 02.01. und 03.01.2020, der hat mit 3,5 Urlaubstagen insgesamt 9 Tage frei und wer in 2019 noch etwas planen kann, der erhält durch insgesamt 6 genommene Urlaubstage insgesamt 16 freie Tage. Wer also gut plant, hat mehr freie Tage am Stück und kann dadurch auch mal einen kleinen Urlaub mehr einplanen, zumindest wenn es der Geldbeutel hergibt.

Und innerhalb des Jahres gibt es bundesweit noch mehr Chancen….

So zum Beispiel rund um Ostern, da kann man nämlich aus 4 Urlaubstagen, zusammen mit den Feiertagen und Wochenenden insgesamt 10 freie Tage machen – also mehr Zeit um Ostereier zu suchen und sich zu erholen.

Sollte der Chef oder die Kollegen, da aber nicht mitspielen, dann kann man es gleich Ende Mai und Anfang Juni richtig krachen lassen und den Frühsommer Genießen.

Denn dort stehen Christi Himmelfahrt und Pfingsten so günstig, dass man mit Urlaubstagen am 22.Mai, vom 25-29. und vom 2.-5.6. also mit 6 verwendeten Tagen insgesamt 16 Tage frei hat – viel Zeit um die Akkus wirklich aufzuladen. Alle, die nicht so viel freie Zeit benötigen, können aber natürlich auch nur mit vier Tagen  immerhin 9 Tage Arbeitsfrei erreichen. Wir finden gerade diese Frühsommer Zeit richtig spannend und würden sie nutzen.

Denn danach sieht es zumindest bundesweit erst mal richtig schlecht aus mit Brückentagen… In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland bietet sich kurz danach zwar noch Fronleichnam an und wer am 12.06. Urlaub nimmt, kann sich über 4 freie Tage freuen – der Rest  des Landes schaut dabei aber in die Röhre.

Jahreswechsel Brückentage 2020 / 2021

Ganze drei Feiertage werden nämlich 2020 vom Wochenende verschluckt und man kann erst wieder zum Jahresende, also Weihnachten und Neujahr ein paar Tage rausholen. Dort ist die Konstellation der Tage aber sehr günstig, so dass man mit insgesamt 7 Urlaubstagen, ganze 16 Tage frei hat und somit Zeit für Freunde, Familie und zum Feiern bekommt – die Arbeit wartet dann erst wieder am 04.01. des neuen Jahres auf einen.

Puh viele Zahlen ich weis, aber wem das zu schnell war, für den haben wir das alles noch mal übersichtlich auf unserer Homepage zusammengefasst , den Link dazu findet ihr in der Videobeschreibung.

Wir wünschen euch jeden falls viel Erfolg bei eurer Urlaubsplanung, 2020 ist insgesamt was Brücken- und Feiertage angeht nicht so spendabel , es gibt also wenig Chancen, die man nutzen sollte …. Und die Kollegen wollen das bestimmt auch, also schnell sein – viel Erfolg dabei und wenn ihr in Zukunft keines unserer Videos und Artikel rund um die Themen Steuern, Versicherungen und Finanzen mehr verpassen wollt, dann abonniert am besten jetzt den Kanal – euer Finanznerd Simon

 


Depotvergleich 2019

Depotvergleich 2019 – Das BESTE Depot 2019

Der große Depotvergleich für kostenlose ETF-Sparpläne

Wer ein kostenloses Depot eröffnen möchte oder einen oder mehrere ETF-Sparpläne abschließen will hat die Qual der Wahl: Das Angebot ist so umfangreich, dass man schnell den Überblick verlieren kann – und deshalb habe wor für dich den Depotvergleich 2019 recherchiert.

Der Markt der Depotanbieter für kostenlose ETF-Sparpläne muss also genauer durchleuchtet werden. Insbesondere lohnt sich ein Blick auf die Online-Anbieter, denn im Gegensatz zu den klassischen Filialbanken sind die Online-Anbieter und Direktbanken großzügiger – hier kann man Depots auch kostenlos eröffnen. Welche Anbieter sich dort besonders gut für welche Art von Depot eignen und welche wir selbst nutzen, verraten wir euch jetzt!

Investment ist ein spannendes – aber auch ein wichtiges Thema. Wie ihr einfach mit grundlegenden Schritten zum Thema Investment beginnen könnt, erfahrt ihr hier (zum Video)

Selbstverständlich haben wir für euch unter all den tausenden Online-Anbietern eine Auswahl getroffen – wie bereits erwähnt ist der Markt zu groß um in Gänze in einem Artikel vorgestellt zu werden. Sollten wir Alternativen nicht berücksichtigt haben, die euch wertvolle und gute Dienste leisten, schreibt es uns gerne hier [Hyperlink] – auch wir lernen nie aus!

Die Anbieter, die wir euch vorstellen möchten, findet ihr hier in der Übersicht:

flatex | comdirect | onvista* | consorsbank | DKB

Wir vergleichen für euch diese fünf Optionen und richten unser Hauptaugenmerk speziell auf ETF-Sparpläne und dabei setzen wir folgende Kriterien an:

– Depotgebühren bzw. Kosten

– Monatliche Mindestsparrate

– Anzahl an kostenlosen sparplanfähigen ETF

– Gesamtumfang des Angebots

Wie bereits erwähnt sind nicht alle Depotangebote kostenlos – darum haben wir uns für euch nur Anbieter angesehen, die exakt 0,-€ für das Anlegen des Depots verlangen (und auch weiterhin kostenlos bleiben – eine kleine Ausnahme ist das Depotangebot von comdirekt: Dieses kostet ab dem dritten Jahr [Stand 08/2019] 

Die kostenlosen Angebote sind natürlich deutlich besser als die Angebote der klassischen Filialbanken (dort kann das Pflegen eines Depot bis zu 70€ jährlich kosten und das schmälert gerade bei kleinen Sparraten zu Beginn die Rendite deutlich. Das geht bei den Direktbanken also besser).

Unsere fünf Anbieter zeigen ihre Stärken (und Schwächen) insbesondere dort, wo eure persönliche (Spar-)Strategie ins Spiel kommt: Hat man nur kleine Summen, die man investieren möchte oder ist man schon einen Schritt weiter und führt monatlich 5 ETF-Sparpläne á 100,- € aus? Es ist sinnvoll, den idealen Depot-Partner auch nach den eigenen Spar-Bedürfnissen und -Möglichkeiten auszuwählen.

Für alle, die erst einmal klein anfangen möchten, haben wir eine kurze Übersicht erstellt, ab welcher monatlichen Mindestrate man dabei sein kann:

Monatliche Mindestsparrate

flatex

ab 50,- €

Comdirect

ab 25,- €

Onvista

ab 50,- €

Consorsbank

ab 25,- €

DKB 

50,- €

(Stand 08/2019)

Gerade für Personen, die mit dem Investieren beginnen, kann es also sinnvoll sein, einen der beiden Anbieter zu wählen, die bereits bei einer Sparrate von 25€/mtl. ein kostenloses Depot ermöglichen. Das erleichtert dann auch bei kleinen Summen die angestrebte Streuung in der Geldanlage. Man spricht dabei von Diversifikation und diese besagt sehr sehr grob vereinfacht, dass es sicherer ist, sein Geld auf mehrere Anlagen zu verteilen, als es nur in eine Sache zu investieren. So kann man dann schon mit 50,- € monatlich zwei ETF-Sparpläne aus unterschiedlichen Bereichen wählen. 

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl eures Depotanbieters sollte die Anzahl der angebotenen kostenlosen ETF-Sparpläne sein. Wir haben euch hier eine weitere Übersicht erstellt:

Anzahl kostenloser Sparplan-ETFs

flatex 

352

Comdirect

170

Onvista

0*

Consorsbank

Über 170

DKB

167

(Stand 08/2019)

HINWEIS: Achtung bei onvista: Hier gibt es leider keine kostenlosen ETF Sparpläne mehr. Mittlerweile kostet jeder Kauf in einem ETF-Sparplan pauschal 1,- €. Klingt nicht viel, aber bei einer Sparrate von 50,- € ist 1,- € Euro immerhin 2%

Es gibt also eine große Auswahl an ETF-Sparplänen, die man bei den Anbietern kostenlos erwerben kann. Wer bereits Erfahrung beim Investieren gesammelt hat und gern Einzelaktien oder Optionsscheine, Zertifikate und ähnliches handelt, für den spielen natürlich darüber hinaus weitere Faktoren eine Rolle. Dann ist es auch wichtig, wie viele Produkte generell angeboten werden und vor allem wie hoch die Gebühren außerhalb der kostenlosen Sparpläne sind. Aber auch Einsteiger sollten natürlich nicht nur auf die reine Anzahl schauen, man sollte auch immer prüfen welche ETFs angeboten werden und ob sie zur persönlichen Anlagestrategie passen. Sucht man beispielsweise einen ETF der nach ethischen Gesichtspunkten investiert, so kann es sein, dass nicht jeder Depotanbieter einen solchen führt. Einen faktischen Anhaltspunkt zum Thema Angebot kann die Tabelle aber liefern.

Außerdem sollte man immer beachten, dass es sich teilweise um befristete Aktionen handelt, die dann beim Depot oder einzelnen ETFs auslaufen können. Diese Einzelheiten sind elementar und wechseln ständig. Daher empfehlen wir euch, immer alles sehr kurzfristig nochmals genau zu prüfen, bevor ihr euch für eine Anlagestrategie und damit einen Anbieter entscheidet.

Eine wichtige Rolle bei der Wahl des idealen Anbieters können auch bestimmte Faktoren spielen, die weit über die reinen Konditionen hinausreichen:

Wie findet man beispielsweise die Menüführung des Anbieters, wie ist der Service, die Verlässlichkeit der Technik und andere soft-skills, die ein zuverlässiger Anlagepartner mitbringen muss, die allerdings stets auch ‘im Auge des Betrachters’ liegen und von jedem individuell und anders empfunden werden und ob ihrer Relevanz für den Einzelnen variieren mögen.

Wie im Beginn des Textes versprochen, verraten wir euch auch gerne unsere persönlichen Entscheidungen: Wir haben die ETF-Sparpläne im privaten bei der Comdirect und der Consorsbank abgeschlossen. Beides sind solide Anbieter, die wir gerne empfehlen, weil wir selbst stets gute Erfahrungen mit ihnen gemacht haben. Außerdem bieten sie die Möglichkeit ein Investment bereits ab 25,- € monatlich bei einer gleichzeitig großen Auswahl an ETF- Sparplänen zu starten.

Punktabzug bekommen beide ein wenig bei den oben genannten soft-skills: Die Menüführung bei der Consorsbank erschwert das Auffinden der kostenlosen ETF-Sparpläne unnötig – wir haben aber gehört, dass daran bereits gearbeitet wird.

Die Comdirect hingegen ist was Menüführung und Übersichtlichkeit angeht weit vorne und hat ein sehr gutes Gesamtpaket – vom kleinen Manko der Gebührenführung ab dem dritten Anlagejahr abgesehen. Hier muss jeder individuell entscheiden, womit er sich am wohlsten fühlt. Da der Mutterkonzern allerdings vor kurzem beschlossen hat, die comdirect umzubauen, kann es hier in der nächsten Zeit zu gravierenden Änderungen kommen.

Und noch etwas zum Thema Transparenz: Die hier im Text verankerten Links sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass der jeweilige Anbieter sich darüber bewusst ist, dass ihr von unserem Blog zu ihm gelangt seid: Solltet ihr dann bei ihm ein Depot oder Konto eröffnen, erhalten wir einen wertvollen Beitrag über eine Provision. Das mit-finanziert unsere Berichte, Artikel und Videos und nur dadurch können wir weiterhin so nachhaltig für euch recherchieren und informieren. Also: Danke, wenn ihr euch für ein Depot entscheidet und dann den link verwendet!

Wir wünschen euch jedenfalls viel Erfolg beim Investieren und bei der Wahl des für euch passenden Depotanbieters anhand unseres Depotvergleich 2019 – Euer Finanznerd.

 

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Studenten Steuererklärung

So geht´s: Steuererklärung als Student – Das muss JEDER wissen

Jeder Student sollte eine Steuererklärung machen! Denn im schlimmsten Fall verschenkt er oder Sie richtig viel Geld! Warum sich das Ganze lohnt, auch wenn man aktuell noch gar kein Einkommen hat und was man gleich zu Beginn des Studiums tun kann, um später ganz einfach an sein Geld zu kommen – das erfahrt ihr in diesem Beitrag!

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Starten wir gleich im Schnelldurchlauf mit ein paar wichtigen Fragen und Mythen, die sich die meisten Studenten stellen:

Muss man an als Student eine Steuererklärung machen und bis wann hat man Zeit dafür?

In den meisten Fällen, als dualer oder auch als Vollzeit-Student, ist die Abgabe einer Steuererklärung freiwillig und man hat dafür vier Jahre rückwirkend Zeit. Es gibt noch einen Sonderfall, auf den wir gleich kommen bei dem man sogar 7 Jahre Zeit hat.

Anders sieht es mit der Pflicht aus, wenn man beispielsweise Einkommen aus mehreren Quellen hat , also aus einem Job mit einem Einkommen über 450,- € und daneben noch einem zweiten Job auf Lohnsteuerklasse 6 oder aber man hat unversteuerte Einnahmen, wie Mieterträge oder Kapitalerträge über 801,- € als Lediger. Außerdem ist man verpflichtet, wenn man verheiratet ist und die Steuerklassen 3 und 5 gewählt hat. In all diesen Fällen, muss man dann immer bis zum 31.07. des Folgejahres eine Steuererklärung abgeben.

Muss man alles belegen können und diese Belege einreichen?

Hier kann man ganz klar sagen, man muss alle Angaben, die man macht auch belegen können – ABER es müssen zunächst keine Belege mehr aktiv beim Finanzamt eingereicht werden. Es reicht diese für Rückfragen vom Finanzamt aufzubewahren.

Zählt BaföG als Einnahme die man versteuern muss?

Nein

Welche Hilfsmittel gibt es für die Abgabe einer Steuererklärung ?

Die Auswahl dabei wird immer größer. Auf Papier sollte sie allerdings keiner mehr machen, denn das ist verschenkte Zeit. Man kann sich aber für die kostenlose Online Variante von Elster registrieren, was die offizielle Lösung der Finanzbehörden ist. Dieses Programm liefert aber kaum Hilfe…einfacher machen es sogenannte Online-Steuererklärungen, die speziell für Studenten und ehemalige Studenten gemacht sind. Dabei spart man viel Zeit und wird vom Programm einfach durch den Steuerfall geleitet. Manchmal kosten diese Programme Geld, es gibt aber mittlerweile sogar Lösungen die zumindest für Studenten ohne Einkommen kostenlos sind. Elster und ein paar gute Hilfsprogramme verlinken wir euch gern in der Videobeschreibung. Zum Youtube-Video: https://youtu.be/cWrLoxNSzSM

Zum Thema haben wir bereits für Studenten mehrere Videos veröffentlicht und haben ein Excel-Tool gebaut, welches jeder Student während des Studiums verwenden kann, um seine Kosten und die Zahlen für die spätere Steuererklärung einfach aufzulisten und dann später nur noch übertragen muss. Wir stellen es kostenlos als kleine Starthilfe zur Verfügung. Also einfach mal ausprobieren.

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Schauen wir uns nun aber an, welche Kosten im Rahmen des Studiums überhaupt absetzbar sind.

Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Kosten, die im direkten Zusammenhang mit dem Studium stehen, absetzbar sind.

Die häufigsten Kosten sind dabei.

  • Semestergebühren
  • Studienkosten und Prüfungsgebühren
  • Fahrtkosten: Zur Uni, zur Bibliothek, zu einem Arbeitgeber, zu Lerngruppen, Studienreisen und Praktika (Hierzu folgt gleich noch ein Tipp, denn das ist meist einer der größten Kostenpunkte, zumindest steuerlich gesehen)
  • Auslandssemester und – aufenthalte
  • Fachliteratur
  • Büromaterial
  • Laptop/PC (wenn auch für Studium verwendet)
  • Druckkosten für die Bachelor- und Master-Thesis
  • Verpflegungsmehraufwand
  • Kosten für einen Zweitwohnsitz in der Uni-Stadt
  • Zinsen des Studienkredits

…und viele mehr

Viele der genannten Kosten sind eindeutig, doch drei davon schauen wir uns näher an. Beginnen wir dabei mit den sehr wichtigen Fahrtkosten. Viele Studenten haben zwar in der Realität kaum Fahrtkosten, da sie über das Semesterticket mit den Öffentlichen Fahren, aber steuerlich sieht es anders aus und zwar kann man folgendes machen.

Für Fahrten zu dem Ort, den man am häufigsten besucht (man spricht dabei von der ersten Tätigkeitsstätte) darf man pauschal 30 Cent pro Kilometer für den Hinweg angeben und das für jede Fahrt. Also in vielen Fällen die Uni selber oder wenn man dualer Student ist kann es auch der Arbeitgeber sein. Bei Fahrten zu allen weiteren Orten, wie Lerngruppen oder in die Bibliothek, darf man dann sogar 30 Cent pro Kilometer für den Hin- und Rückweg ansetzen. Man spricht dabei von Auswärtstätigkeit. Und innerhalb eines Jahres kommt da ordentlich was an kosten zusammen.

Nehmen wir mal an ein Vollzeit-Student fährt in einem Jahr 100 mal in die Uni, die 10 Kilometer entfernt ist. Dann kann er dafür 100 Fahrten x 10 Kilometer x 30 Cent = 300,- €

Außerdem fährt er 70 mal in die Bibliothek, die 11 Kilometer entfernt ist. Dann kommen noch mal 70 Fahrten x 11 Kilometer x 30 Cent x 2 (da Auswärtstätigkeit) dazu = 462,- €

Doch das war es noch nicht, denn bei den Auswärtstätigkeiten darf man für eine Abwesenheit von zu Hause von mindestens 8 Stunden an dem Tag noch zusätzlich 12,- € pro Tag ansetzen. Und wenn dies bei unserem BeispielStudent von 70 Tagen der Auswärtstätigkeit dann 50 Tage waren, sind das nochmal 50 Tage x 12,- € = 600,- € an weiteren Kosten.

Also allein für seine Fahrwege und den Verpflegungsmehraufwand, kann dieser Student 1362,- € an Kosten geltend machen. Und je weiter die Wege und die Anzahl der Fahrten umso mehr kann man damit rausholen. Damit man die Fahrten und Abwesenheiten auch später nachvollziehen kann, haben wir diese Funktion ebenfalls im kostenlosen Tool integriert 😊

Zum Abschluss unserer kurzen Einführung kommen wir jetzt noch zu einer sehr Entscheidenden Sache bei der Steuererklärung als Student. Es geht leider seit Jahren um die Frage der Erst- oder Zweitausbildung. Warum ist dies steuerlich so wichtig.

Nach aktueller Handhabe der Finanzämter sind Kosten im Rahmen des ersten Studiums nur als Sonderausgabe bis 6000,- € pro Jahr absetzbar. Das Problem ist, dass Sonderausgaben nur mit Einkünften aus dem gleichen Jahr verrechnet werden können und da sehr viele Studenten kaum Einkommen haben und Steuern zahlen, verlieren sie also ihren Steuervorteil direkt in dem Jahr.

Anders sieht es beim Studium aus, wenn man bereits eine Ausbildung oder Studium, dass mindestens 12 Monate ging abgeschlossen hat. Dann sind alle weiteren Kosten als Werbungskosten unbegrenzt absetzbar UND man kann sie als Verlust von Jahr zu Jahr mitnehmen. Und das lohnt sich dann richtig, wenn man nämlich nach dem Studium in den Job einsteigt und Geld verdient und man den addierten Verlust der Studienjahre gegenrechnen kann. Je nach Einkommen und „Verlust den man im Studium erzielt hat“ kann man dann durchaus mit einer Steuererstattung zwischen 1000 und 4000,- € oder bei sehr hohem Einkommen mit noch mehr rechnen.

Also wirklich alles aufschreiben oder halt unser Tool verwenden und am Ende des Studiums richtig abkassieren.

Wir wünschen dir jedenfalls viel Erfolg beim Studium und der Steuererklärung und damit du keines unserer Videos aus den Bereichen Steuern Versicherungen und Finanzen mehr verpasst, abonniere unseren Kanal, wir freuen uns auf dich, dein Finanznerd Simon

 


Finanzen organisieren 2019

Finanzen organisieren: Haushaltsbuch vs Excel vs App vs Konto-App

Finanzen zu organisieren ist zwar lästig, aber der erste Schritt zu mehr Geld. Damit es einem einfacher fällt gibt es gewisse Hilfsmittel und jedes hat dabei Vor- und Nachteile – wir stellen euch die gängigsten vor und zeigen auch wie wir unsere eigenen Finanzen im Blick behalten – also los geht´s!

                                                  +++ Excel-Vorlage zum kostenlosen Download +++

In unserem letzten Video haben wir es ja bereits angekündigt, wir wollen mit euch gemeinsam eine finanzielle Reise starten und nicht nur theoretische Tipps liefern, sondern auch gleich zeigen, wie wir die Dinge in der Realität gelöst haben. Schreibt uns also auch immer gern in die Kommentare, wenn ihr Themenwünsche und Fragen habt, wir antworten garantiert auf jeden Kommentar. Im ersten Video dieser Reise haben wir die Drei Schritte besprochen, wie man mit dem Investieren anfangen kann bzw wie man mit wenig Geld investiert. Der erste Schritt war dabei das Thema Überblick verschaffen und dazu gehört insbesondere die eigene finanzielle Situation.

Wie am Anfang des Videos erwähnt ist das Organisieren der eigenen Finanzen zwar nicht gerade die spannendste Aufgabe, aber dennoch immens wichtig. Wer seine Finanzen kennt, weis wo er oder sie zu viel ausgibt, wo man etwas einsparen kann und wieviel man monatlich als Rücklage und zum Sparen verwenden kann, der hat es deutlich einfacher mehr aus dem eigenen Geld zu machen.

Grundsätzlich umfasst der eigene finanzielle Haushalt ja folgende Dinge:

Auf der einen Seite die Einnahmen, wie beispielsweise

  • Lohn und Gehalt
  • Kindergeld
  • Nebenjob
  • Sonstige Einnahmen (z.B. aus einem Verkauf von Sachen oder auch aus Dividenden und Kapitalerträgen)

Auf der anderen Seite stehen die fixen, also die festen Ausgaben…das können unter anderem folgende Dinge sein:

  • die Wohnkosten (also Miete oder Rate für die Immobile mit Nebenkosten) sein
  • Kosten für Mobilität (also Auto oder öffentliche Verkehrsmittel)
  • Versicherungsbeiträge
  • Handy- und Internetvertrag
  • Fitnessstudio
  • Aboverträge (spotify, Netflix, Amazon Prime ,etc)
  • Aber auch die festgelegte Sparrate fürs Rücklagen- und Sparkonto

Letztendlich alles, was einen gleichbleibenden Betrag ausmacht und was man fest planen kann.

Dann folgen noch die variablen Ausgaben, wo sich meistens das größte finanzielle Potenzial versteckt und wo es auf Grund der wechselnden und häufig anderen Ausgaben sehr schwer ist den Überblick zu behalten. In diesen Bereich zählen alle anderen Ausgaben, wie

  • Essen und Trinken
  • Kleidung
  • Tanken
  • Kinobesuche
  • Tabak
  • Technik
  • Und alles was halt zum Lebensunterhalt und zum Spaß dient

Je nach persönlicher Lebenssituation befinden sich dann in den drei Bereichen unterschiedliche Dinge und Beträge und jemand der gerade aus der Schule kommt, vielleicht studiert und noch bei seinen Eltern wohnt, der hat ganz andere Dinge zu beachten, als eine Familie mit zwei Kindern, wo beide arbeiten gehen, man ein Haus besitzt was abgezahlt wird und der wöchentliche Einkauf deutlich größer ausfällt.

Mit dem richtigen Hilfsmittel macht es aber gar nicht so viel Aufwand wie man oft denken mag – doch welches Hilfsmittel eignet sich für wen ?

Starten wir mit Möglichkeit …

Nummer 1: Dem klassischen Haushaltsbuch

Dabei nimmt man sich ein Blatt Papier oder kauft sich ein kleines Buch, wo man dann einfach die drei genannten Bereiche mit den persönlich zutreffenden Unterkategorien aufschreibt und immer wenn Geld eingenommen oder ausgegeben wird, trägt man es ein. Das kostet fast gar nichts und man hat wirklich etwas in der Hand. Aber es ist halt auch die aufwendigste Form, man muss alles selber nachrechnen und wenn man mal etwas korrigieren muss, dann kann es auch schnell unübersichtlich werden. Außerdem hat man es wahrscheinlich nicht immer dabei, so dass auch die Gefahr besteht, mal etwas nicht einzutragen oder man findet es plötzlich nicht mehr … das soll ja wohl auch schon mal vorgekommen sein (Zwinker Smiley) … kommen wir vom Klassiker auf Papier zum klassiker in digitaler Form, nämlich

Nummer 2: Der Excel-Tabelle

Ja, ich oute mich an dieser Stelle…ich nutze seit Jahren Excel um meine Finanzen zu sortieren … jetzt ist es raus. Gleich schauen wir uns ja noch die moderneren Varianten der Finanzorganisation an, aber Excel hat sich einfach in den letzten beiden Jahrzehnten bewehrt, zumindest wenn man versteht, wie es funktioniert oder man eine gute Vorlage hat. Klar ist auch es geht heutzutage mobiler und schicker, aber es kostet nichts und man kann es seinen eigenen Bedürfnissen einfach anpassen. Meine Tabelle  sieht zum Beispiel so aus und ich habe mir gleich noch eine kleine Auswertung integriert, um zu schauen, in welchem Bereich ich eventuell zu viel ausgegeben habe und wie sich meine Zahlen entwickeln. Man muss dann zwar auch zu Hause alle Ausgaben des Tages oder der Woche nachtragen, aber das habe ich schon zu einem kleinen Ritual werden lassen – es geht ja immerhin um mein eigenes Geld. Alles in allem eine gute Einstiegsmöglichkeit es einfach mal zu versuchen und damit es so einfach wie möglich für euch wird, stelle ich meine Tabelle kostenlos als Download zur Verfügung – einfach auf den Link in unserer Beschreibung klicken – viel Erfolg dabei….

Doch es geht heutzutage auch mobiler…

Nummer 3: Finanzapp

Die Auswahl wird in diesem Bereich immer größer und das Angebot reicht von einfachen kostenlosen Apps bis hin zu detaillierten kostenpflichtigen Lösungen. Auch hier empfiehlt sich der Einstieg mit den kostenlosen Versionen, die man später in der Regel auch upgraden kann. Aber erst mal testen und dann zahlen – wir wollen ja kein Geld aus dem Fenster rauswerfen.

Eine der am besten bewerteten Apps ist das Haushaltsbuch von MoneyStats, welches man kostenlos zunächst nutzen kann, dann zwar mit ein paar Einschränkungen aber zum testen reicht es.  Wem es dann gefällt, der kann für einmalig 3,49 € weitere Funktionen freischalten und dann auch unbegrenzte Vorgänge buchen, Berichte erstellen und weitere Dinge.

Schön ist halt, dass man die Apps in der Regel anpassen kann. Und vieles mit wenigen Knopfdrücken erstellt ist. Hat man zum Beispiel gerade getankt, dann geht man einfach auf das Plus , wählt die Kategorie aus und gibt den Betrag an fertig ! das dauert wenige Sekunden. Für alle Finanznerds gibt es darüber hinaus noch die Möglichkeit unten nähere Angaben zu machen … also wer es möchte kann richtig in die Welt der eigenen Finanzen eintauchen – man muss aber auch nicht.

Was wir noch sehr schön finden und deshalb hat sich auch Julian für diesen Weg entschieden, ist die Möglichkeit Ziele festzulegen. Dazu geht man hier unten auf Ziele, wählt den Namen und den Betrag, dann noch welche Konten es betreffen soll, es kann ja sein, dass man ein extra Sparkonto dafür angelegt hat. UND wann man damit beginnen möchte und auch wann man es erreicht haben will – wir finden das toll, denn es motiviert die App wirklich zu benutzen.

Jeder sollte einfach bei den Apps schauen, was ihm gefällt und ruhig zwei drei unterschiedliche Anbieter testen…es ist für jeden was dabei. Einfach im App Store oder GooglePlay-Store schauen und sich das passende raussuchen.

Dann kommt jetzt noch die Variante für alle, die noch weniger Aufwand haben möchten und fast alles mit Ihrer Bankkarte oder dem Handy bezahlen, das ist

Nummer 4: Bankenapps

Damit sind nicht nur die Bankeigenen Apps gemeint, sondern es gibt auch einige Anbieter, die eine Finanzapp wir bei Nummer 3 entwickelt haben, diese App dann aber auch mit allen persönlichen Bankkonten verknüpft wird.  Der Vorteil und zugleich auch Nachteil ist, dass sowohl bei den Banken selber aber auch bei den freien Anbietern die Zahlungsein- und ausgänge automatisch über die Kontoumsätze abgeglichen werden und man sie nur noch Kategorien zuzuweisen muss. In der Beschreibung haben wir euch mal Banken verlinkt, die das unserer Meinung nach sehr gut machen. Gerade wenn man mehrere Konten, wie zum Beispiel das Mehrkonten-Modell hat, kann das einiges erleichtern. Dazu haben wir bereits ein Video veröffentlicht, welches super ankam und wir gern verlinken.  Also wen es interessiert, wie man einfacher Geld sparen kann, der kriegt dort eine gute Methode vorgestellt.

Ein Nachteil ist natürlich, dass man dem Anbieter und der eigenen Bank noch mehr Daten als ohnehin schon zur Verfügung stellt und das finden ja nicht jeder so toll … gerade die freien Anbieter nutzen gern die Daten um dann in der App oder der Anwendung personenbezogen Dinge vorzuschlagen, die man eventuell benötigt. So wird einem dann manchmal ein Versicherungsvergleich angeboten oder man gibt sogar die Einwilligung zu einem Maklervertrag der die Betreuung der eigenen Verträge neu regelt oder der eigene Stromtarif wird automatisch verglichen und kann dann mit wenigen Klicks gewechselt werden. also Vorsicht, wenn des dort um Einwilligungen und Datenschutz geht – Daten sind nun mal eine richtige Währung geworden.

Das waren mal vier Möglichkeiten seine eigenen Finanzen zu ordnen. Doch die beste Übersicht nutzt nichts, wenn man mehr ausgibt als man einnimmt. Deshalb empfiehlt es sich zu versuchen Budgets einzurichten und die eigene Sparrate Stück für Stück zu erhöhen.

Wie angekündigt folgen in der nächsten Zeit weitere Videos zum Thema persönliche Finanzen, Steuern und Versicherungen und wer dabei kein Video verpassen möchte , abonniert am besten unseren Kanal – ich freue mich auf euch, euer Finanznerd Simon

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